Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.04.2014

16:31 Uhr

Börse Frankfurt

Dax verzeichnet höchsten Schlusskurs seit fünf Wochen

Der Dax konnte sich am Freitag nicht über 9700 Punkte halten, schloss dennoch mit Gewinnen. Zuvor schoben US-Jobdaten den Leitindex an. Lufthansa-Aktien verzeichneten ein Sechs-Jahres-Hoch.

Der Dax knackte am Freitag die Marke von 9700 Punkten schloss allerdings darunter. dpa

Der Dax knackte am Freitag die Marke von 9700 Punkten schloss allerdings darunter.

FrankfurtDie US-Arbeitsmarktdaten haben Anlegern am Freitag keine klaren Hinweise auf die Aussichten für die US-Konjunktur geliefert. „Es sind gemischte Zahlen und jeder pickt sich das heraus, was er gerne hätte“, sagte Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann. „Der Markt ist sich nicht sicher, wie er es werten soll.“

Dementsprechend knackte der Dax am Freitagnachmittag zunächst die 9700 Punkte, schloss dann allerdings 0,7 Prozent fester auf 9695 Punkten. Für den MDax ging es um 0,5 Prozent auf 16.712 Punkte aufwärts und der TecDax stieg um 0,3 Prozent auf 1273 Punkte. Der EuroStoxx 50 gewann 0,6 Prozent.

Entwicklung von Aktienindizes - 1. Quartal 2014

Japan

Nikkei

- 8,88 Prozent

Großbritannien

FTSE 100

- 2,23 Prozent

USA

Dow Jones

- 0,72 Prozent

Deutschland

Dax

+ 0,04 Prozent

Euro-Zone

Euro Stoxx 50

+ 1,69 Prozent

Frankreich

CAC 40

+ 2,22 Prozent

Spanien

Ibex 35

+ 4,27 Prozent

Italien

FTSE MIB

+ 14,36 Prozent

Griechenland

ASE Index

+ 14,88 Prozent

Portugal

PSI 20

+ 15,99 Prozent

Die Lage am US-Arbeitsmarkt hellt sich weiter auf. Im März entstanden 192.000 neue Jobs, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit 200.000 neuen Stellen in den USA gerechnet. Allerdings wurden die Zahlen für die beiden Vormonate kräftig nach oben korrigiert: Demnach entstanden 37.000 mehr Jobs als bislang angenommen. Die getrennt erhobene Arbeitslosenquote verharrte bei 6,7 Prozent.

Die Erholung am Arbeitsmarkt war um die Jahreswende wegen eines Wintereinbruchs ins Stocken geraten. Mit den steigenden Temperaturen erwarten Experten eine Frühjahrsbelebung. Dies dürfte der US-Notenbank Spielraum für einen weiteren Abbau ihrer Konjunkturhilfen bieten, die noch dieses Jahr auslaufen sollen.

Die Kurse an den Börsen in Asien haben sich am Freitag kaum bewegt. An der Börse in Tokio verlor der Nikkei-Index knapp 0,1 Prozent, der breiter gefasste Topix gab ebenfalls 0,1 Prozent nach. Der schwächere Yen, der den Exporteuren zugutekommt, verhinderte dabei größere Kursverluste.

Das Verarbeitende Gewerbe Deutschlands hat im Februar mehr Aufträge erhalten als erwartet. Gegenüber Januar seien 0,6 Prozent mehr Bestellungen eingegangen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Bankvolkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet. Die Bestellungen aus dem Inland nahmen um 1,2 Prozent zu. Aus dem Ausland kamen 0,2 Prozent mehr Aufträge, wobei die Orders aus Euroländern - im Gegensatz zu Ländern außerhalb des Euroraums - deutlich zulegten.

Der Anteil der Großaufträge habe für einen Februar über dem Durchschnitt gelegen, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. Vor allem das Plus bei Bestellungen von Vorleistungs- und von Investitionsgütern sei als positives Signal für die Konjunktur zu werten. Auch bei Konsumgütern sei ein Aufwärtstrend zu beobachten.

Kommentare (8)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

04.04.2014, 08:28 Uhr

Bitte diesen Kommentar nicht korrigieren. Ich weiß, dass das bullshit ist, was ich schreibe, und unnötig. Bitte auch nicht erklären warum das nicht stimmt, ich verstehe das sowieso nicht.

Unabhängig der heutgen Zahlen, die in 2 Tagen sowieso keiner mehr beachtet sind die langfristigen Chancen bei ausgewählten Branchen gut wie selten.
Unten kaufen, oben verkaufen? Genau!
Ggf. ist ein Blick auf Rohstoffe sowie Energie derzeit und nachwievor einen Blick wert. Marktführer in Zeiten (scheinbar) unüberschaubarer Probleme kaufen ist langfristig meist von Erfolg gekrönt.
In diesem Sinne: 90 % Aktien. Nein, keine unvernünftige Gier, sondern langfristige ökonomische Vernunft.
Kostolany rules!

Account gelöscht!

04.04.2014, 09:20 Uhr

Was halten wir von 725180?

Account gelöscht!

04.04.2014, 09:30 Uhr

Kostolany hätte aber nicht dazu geraten, inmitten einer Blase zu kaufen, sondern hätte jetzt zu Höchstpreisen verkauft.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×