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03.09.2012

18:13 Uhr

Börse Frankfurt

Dax weiter mit Rückenwind

Der September gilt als schwächster Börsenmonat. Doch davon hat sich der Dax am Montag unbeeindruckt gezeigt und die 7000er-Marke geknackt. Für einen Kurssturz sorgte Fresenius - allerdings nicht bei den eigenen Anlegern.

Börse Frankfurt am Abend

Video: Börse Frankfurt am Abend

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DüsseldorfDer Dax ist wieder über der 7000-Punkte-Marke. Am Montag profitierte der Leitindex von Konjunkturdaten aus Spanien, die besser als erwartet ausfielen. Bei Handelsschluss notierte das Börsenbarometer 0,6 Prozent besser bei 7014 Punkten. Der MDax mittelgroßer Werte zeigte sich kaum verändert mit plus 0,3 Prozent bei 11.051 Punkten. Der TecDax stieg um 0,1 Prozent auf 798 Punkte. Obwohl die US-Börsen wegen des Labor Day am Montag geschlossen blieben, waren die Umsätze über weite Strecken des Tages stabil.

Für die Gewinne des Dax und an anderen europäischen Börsen sorgte laut Anlegern der überraschend deutliche Anstieg des spanischen Einkaufsmanagerindexes. Dieser hatte mit 44 Punkten für August zwar immer noch ein Schrumpfen der Wirtschaft signalisiert. Doch hatten Analysten nur mit einem Stand von 42,6 nach 42,3 Zählern im Juli gerechnet.

Der Tag an den Märkten (Stand: 18:00 Uhr)

Dax

+ 1,0 Prozent

Euro Stoxx 50

+ 1,25 Prozent

Dow Jones

+ 0,35 Prozent

Nikkei

- 0,58 Prozent (Schlusskurs vom 11.10)

Euro

1,2921 Dollar (+ 0,4 Prozent)

Gold

1.769 Dollar (+ 0,4 Prozent)

Öl (Brent)

116,48 Dollar (+ 1,3 Prozent)

„Spanien hat Schwung in den Markt gebracht und für leichten Auftrieb gesorgt. Spannend wird es aber spätestens am Donnerstag, wenn die Europäische Zentralbank (EZB) zu ihrer Ratssitzung zusammenkommt und sich womöglich zu weiteren Anleihekäufen äußert“, sagte Marktanalyst Christoph Schmidt von der N.M.F. AG. „Da könnte auch schon am Mittwoch etwas durchsickern.“

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Im August hatte sich EZB-Präsident Mario Draghi mit seiner Ankündigung möglicher Anleihekäufe weit aus dem Fenster gelehnt, was ihm vor allem aus Deutschland heftige Kritik einbrachte. „Die Zwischentöne dürften daher am Donnerstag die Musik machen, wobei angesichts der wachsenden deutschen Kritik am geldpolitischen Kurs Fingerspitzengefühlt gefragt sein dürfte“, sagt Uli Krauss von der Helaba. Eine Zinssenkung gilt unter Experten angesichts der jüngst gestiegenen Inflationsrate eher als unwahrscheinlich. Insofern dürften diesmal weniger Impulse für die Märkte ausgehen als im August.

Was Harald Schmidt mit seinem Geld macht

Humor in Krisenzeiten

Der Comedian Harald Schmidt spricht im Interview über die Vermögensteuer, seinen Bankberater und Aktien.

Quelle: Welt am Sonntag

Vermögensteuer

Würden Sie Vermögensteuer zahlen?
„Selbstverständlich, obwohl das nun wirklich absoluter Schwachsinn ist.“

Steuerflucht

„An die wirklich großen Vermögen kommen Sie doch gar nicht ran. 40 Prozent der Banker, habe ich gerade gelesen, wollen jetzt schon in Singapur arbeiten und nicht mehr in London.“

Steuersparmodelle

„Ich habe kein einziges Steuersparmodell – freue mich aber über jeden, der sich damit ruiniert.“

Bankberater

Vertrauen Sie Ihrem Bankberater noch?
„Ich habe keinen. Ich habe eine Bank, und da wird angerufen.“

Bankerelend

Über seine Erfahrung mit Bankberatern
„Derzeit höre ich halt immer mal wieder das Schluchzen, weil ich wieder einen Kredit getilgt habe.“

Zauberformel

Ihre ganzen Reichtümer verwalten Sie selber?
„Klar. Nach dem Steinzeitdrittelprinzip: Festgeld, Immobilie, Aktie.“

Lieblingsanlage

Was macht Ihnen momentan am meisten Freude?
„Aktien.“

Aktientipp

„Ich kauf nach Sympathie. Wenn ich den Vorstandsvorsitzenden mag oder wenn einer rausgeflogen ist, den ich nicht mehr leiden konnte. Wie die Wirtschaft eben so ist: tiefemotional.“

 

Im Euroraum bleibt der Industriesektor die größte Wachstumsbremse. Allerdings hat sich die Talfahrt im dritten Quartal verlangsamt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex stieg zwar leicht um 1,1 auf 45,1 Punkte - bleibt aber weiter unter der Wachstumsschwelle.

Kommentare (45)

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zugspitze

03.09.2012, 07:54 Uhr

Alte Regeln gelten nicht mehr: DAX Ende Oktober 7500, und Ende 2012 bei 8000.

Account gelöscht!

03.09.2012, 08:29 Uhr

Nun ja, dann hätte der Dax Ende 2012 ja wieder den Stand erreicht, den er schon Anfang 2000, also vor 12 Jahren hatte.

Dax-Anleger, die 1:1 den Dax abbilden, hätten dann seit 2000 keinen Cent verdient, im Gegenteil: Sie hätten die gesamten Transaktionskosten und Verwahrkosten anzuziehen. Die hätten also etwa 0,5 bis 1,0 Prozent p.a. effektiv verloren. Wie gesagt, aber nur wenn Ende 2012 die 8.000 erreicht wären. Stattdessen sind nach Kosten bis heute aus den 8.000 etwa 6.300 geworden (= nach Kosten minus 2,0 % p.a.)

Mann, was sind meine Festverzinslichen im Vergleich gut. Aus 8.000 im Jahr 2000 sind bis heute etwa 14.500 geworden. Nach Kosten, versteht sich.

Peinlich, peinlich, lieber Dax. Dein Anstieg auf 8.000 bis Ende 2012 sei Dir unter diesen Gegebenheiten gegönnt. ;-)

Account gelöscht!

03.09.2012, 08:51 Uhr

Soweit ich weiß, kann man Aktien zwischendurch auch verkaufen, und wieder Neukaufen.
Noch nicht gewußt?

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