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27.03.2012

18:21 Uhr

Börse Frankfurt

Der Dax schließt fast unverändert

Der Dax schließt im Vergleich zum Vortag fast unverändert. Nach einem fulminanten Start büßte der Index sämtliche Gewinne des Vormittags wieder ein. Denn die Anleger machten nach schlechten US-Daten am Nachmittag Kasse.

Börse Frankfurt am Abend

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FrankfurtNach einem überwiegend freundlichen Verlauf ist der Dax am Dienstag prozentual unverändert aus dem Handel gegangen. Der deutsche Leitindex, der am Morgen weiter gestiegen und zeitweise bei 7154 Punkten nur rund 40 Punkte unter seinem Mitte März erreichten Jahreshoch geblieben war, ging mit 7078,90 Punkten aus dem Handel. Das waren 0,33 Punkte weniger als am Vortag. Grund für den Anstieg am Vormittag waren Spekulationen über die Zinspolitik der Fed. Der Analyst Michael Hewson von CMC Markets kommentierte die Situation mit folgenden Worten: „Investoren davon gehen aus, dass die nächste Lockerungsrunde der Geldpolitik eher früher als später kommt - vielleicht schon im Juni“.

Weitere Impulse fehlten den Börsen jedoch. Zudem fielen Konjunkturdaten aus Deutschland schlechter als erwartet aus. Das GfK-Konsumklima für April sank um 0,1 auf 5,9 Punkte und damit erstmals nach sechs Anstiegen in Folge. Rekordstände für Benzin und Diesel an den Zapfsäulen hätten in den Köpfen der Konsumenten ihre Spuren hinterlassen, erklärten die GfK-Marktforscher. „Angesichts der sehr hohen Preise für Benzin und Heizöl ist der Rückgang nicht verwunderlich. Das dämpft die Kaufkraft. Ein Konsumwunder wird es in Deutschland auf absehbare Zeit nicht geben“, sagte Jörg Lüschow von der WestLB.

Der Tag an den Märkten (Stand 17:35 Uhr)

Dax

- 0,19 Prozent (Schlusskurs vom Freitag)

Euro Stoxx 50

+ 0,1 Prozent

Dow Jones

- 0,3 Prozent

Nikkei

+ 0,1 Prozent

Euro

1,2302 Dollar (+/- 0 Prozent)

Gold

1.602 Dollar (- 0,7 Prozent)

Öl (Brent)

106,40 Dollar (+ 1,2 Prozent)

Dem gesunkenen US-Verbrauchervertrauen geschuldet, verlor der Dax am Nachmittag dann nahezu alle Gewinne. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel auf 70,2 Punkte von aufwärts revidiert 71,6 Zählern im Februar, wie das Forschungsinstitut Conference Board mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 70,3 Zähler gerechnet. Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.

GfK: Teures Benzin bremst Kauflaune

Video: GfK: Teures Benzin bremst Kauflaune

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Die Hochstufung der Lufthansa sorgte für einen kräftigen Kursschub. Die Papiere beendeten den Tag mit einem Plus von 2,3 Prozent als Spitzenreiter im Dax. Durch den Verkauf der Tochter British Midland (BMI) sei ein Belastungsfaktor aus der Bilanz genommen worden, schrieben die Analysten von JP Morgan Cazenove. Auch dürfte die Lufthansa vom Geschäft mit gut zahlenden Kunden profitieren. Die Experten stuften die Papiere hoch auf „Overweight“. Der Warnstreik des Bodenpersonals am Frankfurter Flughafen spielte laut Händlern kaum eine Rolle.

Kommentare (27)

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Heidelberger

27.03.2012, 08:14 Uhr

Hurra! Hurra! Der Heidelberger ist da.
Steigende Kurse, steigender Wohlstand. Kommt, fahren wir auf dem selben Dampfer richtung 1X.XXX DAX. Euphorie? Realität! Nadalität.

Veolia u.Hellenic Tel. OTE ist nach wie vor ein klarer kauf.

Bruzens

27.03.2012, 08:37 Uhr


Ich habs wieder einmal verkackt. Bei 6300 angefangen Puts zu kaufen, und jetzt bin ich fast ruiniert.
Mir bleibt nur noch das Haus meiner Eltern zu verpfänden oder ich nehm mir am besten gleich den Strick ;-)

Heidelberger

27.03.2012, 08:50 Uhr

Na komm, du bist doch sicher Long hast doch nur den Aberglaube, das wenn du Negativ postest das Gegenteil eintritt ;)

MAN defensiver, HeidelbergCement laufen lassen Daimler weiterhin seit "Rückschlag" übergewichten. Conti sowieso...
Schuler Ag bei 14,7 weiterhin günstig.
keine empfehlung X)

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