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03.03.2017

15:52 Uhr

Börse Frankfurt

Deutsche Bank bricht ein

Die New Yorker Börse startet mit einem erwarteten leichten Plus, der Dax zieht leicht mit. Überraschend bricht aber die Deutsche Bank ein. Binnen weniger Minuten fielen ihre Aktien um 2,9 Prozent rasant ins Minus.

Börse am Abend

Dax steigt – Neue Gerüchte um die Deutsche Bank

Börse am Abend: Dax steigt – Neue Gerüchte um die Deutsche Bank

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FrankfurtDer Dax stieg zum Börsenstart in New York ein wenig und lag zuletzt bei 0,23 Prozent im Minus. Er schloss bei 12.027 Punkten.

Der MDax liegt nach wie vor im Minus, zuletzt sank er um 0,6 Prozent zum Vortag. Auch der SDax kommt nicht voran, im Gegenteil: Der Index für Small Caps fiel zuletzt um dicke 1,1 Prozent.

Außerdem gab es eine überraschende Wende bei der Deutschen Bank. War sie mit einem guten Plus von um die 1,8 Prozent bisher auf dem zweiten Platz der heutigen Gewinner des Dax, brach sie binnen weniger Minuten ein – zwischenzeitlich sank sie um 2,87 Prozent ins Minus und schloss mit 1,29 Prozent im Minus. Spekulationen um eine möglicherweise bevorstehende Kapitalerhöhung sollen der Grund sein. Die Titel schlossen bei 19,14 Euro.

Händler verwiesen auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, wonach das Institut im März Optionen für eine Kapitalerhöhung prüfen will. Die Deutsche Bank war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Einer mit der Situation vertrauten Person zufolge trifft sich der Aufsichtsrat der Bank am 16. und 17. März zu einer regulären Sitzung. Die Entscheidung über die Anpassung der Strategie und eine eventuelle Kapitalerhöhung werde aber erst Ende März erwartet.

Mit Abstand vorne liegt im Dax zurzeit die Commerzbank. Sie stieg um 4,54 Prozent und schloss bei 7,81 Euro. RWE belegte mit einem moderaten Plus von 0,57 Prozent zuletzt Platz zwei der Gewinner.

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Dem Anlageexperten Joachim Goldberg von der Beratungsfirma Goldberg und Goldberg zufolge sind die Chancen für ein baldiges neues Dax-Rekordhoch gering. Der Index verdanke seine jüngsten Kursgewinne nicht dem wachsenden Optimismus der Anleger, sondern der Auflösung von Wetten auf fallende Kurse. Analyst Jochen Stanzl vom Online-Brokers CMC Markets sieht darin auch die Basis für eine Fortsetzung der Hausse. „Die Börsen fallen erst, wenn die Stimmung in Euphorie umschlägt.“ Bislang überwiege aber die Skepsis darüber, wie weit die Kurse noch steigen.

Bei den Konjunkturdaten richten Anleger ihr Hauptaugenmerk auf die US-Beschäftigungsdaten am Freitag. Von diesen erhoffen sie sich die Bestätigung ihrer Erwartung, dass die US-Notenbank die Zinsen Mitte März anheben wird. „Das Ziel der Fed von drei Erhöhungen in diesem Jahr erscheint plötzlich erreichbar“, sagt Luke Bartholomew, Investmentmanager beim Vermögensverwalter Aberdeen. „Tatsächlich muss der Markt jetzt sogar ernsthaft über die Möglichkeit von vier Zinsschritten nachdenken.“ Vor diesem Hintergrund legte der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen wie Euro oder Yen widerspiegelt, in den vergangenen Tagen rund ein Prozent zu.

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Die Aktien von Klöckner & Co im SDax fielen dagegen um mehr als vier Prozent. Die US-Bank Goldman Sachs hatte die Kaufempfehlung für die Papiere des Stahlhändlers gestrichen. Die Aufwärtsdynamik der Stahlpreise lasse nach, sagte Analyst Eugene King.

Kommentare (1)

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Frau Lana Ebsel

03.03.2017, 12:59 Uhr

Selbst wenn es dieses Jahr mehr Maikäfer gibt, werden die Spekulanten es als Grund erachten, den DAX steigen oder fallen zu lassen.

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