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18.01.2013

17:45 Uhr

Börse Frankfurt

Eine Dax-Woche mit Verlusten

Investoren an deutschen Aktienmarkt hatten es heute schwer und schwankten zwischen Hoffen und Bangen. Wirtschaftsdaten prophezeiten bessere Zeiten, doch die Dax-Anleger trauten dem Braten nicht.

Bessere Stimmung bei vorsichtigen Anlegern

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FrankfurtDie Handelswoche ist um - und der Dax steht fast genau da, wo er auch am Anfang der Woche stand. Der Dax hat den Freitagshandel mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 7.702 Punkten beendet, einem Wochenminus von 0,17 Prozent.

Im Blickpunkt der Anleger waren Konjunkturdaten aus den USA und China. Außerdem beobachteten Investoren gespannt die US-Bilanzsaison. Insgesamt nehme auch in Europa die Risikobereitschaft der Anleger wieder zu, sagte Marktstratege Evan Lucas vom Broker IG am Freitag.

Doch am deutschen Aktienmarkt war von einer erhöhten Risikobereitschaft nichts zu sehen. Christian Schmidt, Marktanalyst der Helaba berichtete von engen Handelsspannen.

Gute Vorgaben kamen aus den USA und aus Asien, die dem Dax aber nur beim Handelsstart halfen. Im Handelsverlauf beschäftigten die USA die Anleger: General Electric hat starke Zahlen vorgelegt. Der große Siemens-Rivale hat trotz des rauen Umfelds in der Weltwirtschaft seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Im vierten Quartal steigerte der US-Konzern seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 39,3 Milliarden Dollar.

Was 2012 aus 1.000 Euro wurde

Zypriotische Aktien (CSE)

407 Euro

Öl (WTI)

899 Euro

Spanische Aktien (Ibex)

968 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai Composite)

989 Euro

Sparbuch (Durchschnitt)

1005 Euro

Tagesgeld (Durchschnitt)

1014 Euro

US-Staatsanleihen

1029 Euro

Gold

1034 Euro

Bundesanleihen

1038 Euro

Dow Jones

1049 Euro

Silber

1052 Euro

Nikkei 225

1069 Euro

EuroStoxx 50

1149 Euro

Schweizerische Aktien (SMI)

1167 Euro

Italienische Staatsanleihen

1203 Euro

Euro-Unternehmensanleihen (Non-Investment-Grade)

1242 Euro

Irische Staatsanleihen

1297 Euro

Dax

1299 Euro

Griechische Aktien (ASE)

1342 Euro

Griechische Staatsanleihen (inkl. Schuldenschnitt, ohne Rückkauf)

1452 Euro

Türkische Aktien (ISE 100)

1576 Euro

Venezolanische Aktien (IBC)

2882 Euro

Zum Wochenende beschäftigten sich die Analysten auch mit Chinas Wachstumsdaten. Diese Zahlen sind überraschend gut ausgefallen. Im vierten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt um 7,9 Prozent zu, wie das Statistikamt am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Plus von 7,8 Prozent gerechnet.

Die größten Börsenunternehmen der Welt (Stand März 2013)

Platz 10

Chevron

Marktkapitalisierung: 231 Milliarden Dollar

Branche: Ölkonzern

Platz 9

Nestle

Marktkapitalisierung: 134 Milliarden Dollar

Branche: Konsumgüter

Platz 8

IBM

Marktkapitalisierung: 138 Milliarden Dollar

Branche: Technologie

Platz 7

Microsoft

Marktkapitalisierung: 240 Milliarden Dollar

Branche: Technologie

Platz 6

General Electric

Marktkapitalisierung: 240 Milliarden Dollar

Branche: Mischkonzern

Platz 5

Wal-Mart

Marktkapitalisierung: 247 Milliarden Dollar

Branche: Handel

Platz 4

PetroChina

Marktkapitalisierung: 255 Milliarden Dollar

Branche: Ölkonzern

Platz 3

Berkshire Hathaway

Marktkapitalisierung: 257 Milliarden Dollar

Branche: Investment

Platz 2

Exxon Mobil

Marktkapitalisierung: 403 Milliarden Dollar

Branche: Ölkonzern

Platz 1

Apple

Marktkapitalisierung: 415 Milliarden Dollar

Branche: Technologie

Berechnung

Der Börsenwert eines Unternehmens (Marktkapitalisierung) wird ermittelt indem man die Gesamtzahl der börsennotierten Aktien mit dem aktuellen Kurs der Aktie multipliziert. Aktien, die sich nicht im Streubesitz befinden werden dabei nicht berücksichtigt.

Am Beispiel von Apple heißt dies: 938.649.000 Aktien sind im Umlauf, der Kurs der Aktie betrug zum Stichtag der Analyse 425 Dollar. Ergebnis: Ein Börsenwert von rund 398,9 Milliarden Dollar.

Die Aktionäre des kriselnden deutschen Stahlkonzerns Thyssen-Krupp werden außerdem zu einer möglicherweise turbulenten Hauptversammlung in Bochum erwartet. Nach Milliardenverlusten und Kartellverstößen stehen der Aufsichtsrat und der Vorstand in der Kritik.

Vor allem Aufsichtsratschef Gerhard Cromme wird sich gegen Angriffe und Rücktrittsforderungen wehren müssen. Kritiker werfen ihm eine mangelnde Kontrolle des früheren Managements vor. Der 69-Jährige lehnt einen Rücktritt ab. Er wird dabei von der mächtigen Krupp-Stiftung um den Konzern-Patriarchen Berthold Beitz gestützt. Die Aktie des Stahlriesen schloss 1,8 Prozent niedriger.

Kommentare (4)

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Anleger

18.01.2013, 09:59 Uhr

und weil der DJ um fast 100 punkte gestern stieg wird es heute so weitergehen?bestimmt.nach einem gestrigen 3% intraday verlust und heutigen 3% intraday gewinn geht der nikkei am Montag wohin?nochmal 3% plus?bestimmt....
"vorgaben" sind vergangenheit

Account gelöscht!

18.01.2013, 12:39 Uhr

@ Holzauge

Sage mal ganz direkt: Hier fehlen bis zu 74 Wortmeldungen. Es hat im Januar keinen Sinn, sich auf den Loorbeeren auszuruhen.Viel zu viele politische Risiken die plötzlich schlagend werden können im Februar. Die Volatilitätsmatrix freut zwar die Trader ist aber hundsgefährlich; die Einlagensicherung funktioniert nicht, die Kreditvergabe funktioniert nicht,in den Kommunen ist der Bär los,der EUR ist völlig überbewertet, Deutschland braucht im Februar Wachstum- die Amerikaner haben gestern wieder gemogeltmit ihren Zahlen,etc.pp
Auch strukturell geht das so nicht mit dem HB. Der da oben ist wissenschaftlich falsch. Siehe auch mal 5.1. Plädieren Sie in Zukunft für einen vernünftigen Modus vivendi, der nicht niedigste Instinkte kultiviert. Der DAx muss sich schützen

Holzkopf

18.01.2013, 14:08 Uhr

@Mary

ich wundere mich auch schon,
dafür macht uns jetzt X_TRADER ganz besoffen,
ein ausgekochter Fox,
mit allen Wassern gewaschen, mit Zertifikat für alle Börsen ,Handelsplätzen und alle möglichen und unmöglichen Derivate und Finanzprodukte.

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