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07.08.2015

18:08 Uhr

Börse Frankfurt

Enttäuschende Konjunkturdaten drücken den Dax

Vor allem die deutschen Konjunkturdaten haben heute den Dax eingeschnürt. Und von den US-Märkten gab es auch keine Schützenhilfe. Der deutsche Leitindex schloss mit einem Minus von 0,81 Prozent. Im Fokus: Allianz und K+S.

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FrankfurtSchwache deutsche Konjunkturdaten und der Sog der Wall Street haben den Dax am Freitag belastet. Auch nach dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht rätseln Börsianer weiter, wann die US-Notenbank Fed sich von ihrer Nullzinspolitik verabschieden wird.

Der Dax schloss 0,81 Prozent tiefer bei 11 490,83 Punkten. Auf Wochensicht schmolz das Plus damit auf 1,61 Prozent zusammen. Für den Index der mittelgroßen Werte MDax ging es am Freitag um 1,35 Prozent auf 21 114,00 Zähler nach unten, und der Technologiewerte-Index TecDax büßte 1,91 Prozent auf 1759,78 Punkte ein.

Neulinge auf dem Parkett: Wer jetzt an die Börse geht

Deutsche Pfandbriefbank

Das Unternehmen ist aus der zu Finanzkrisen-Zeiten verstaatlichten Hypo Real Estate (HRE) hervorgegangen, die sogar mal im Dax war. Noch im Juli soll der Schritt aufs Frankfurter Parkett erfolgen.

Covestro

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer spaltet sein Kunststoffgeschäft unter dem Namen Covestro ab und will das Unternehmen bis spätestens Mitte 2016 an die Börse bringen.

ADO Properties

Die Wohnungsgesellschaft Swallowbird nutzt das gute Immobilienklima und will noch in diesem Jahr in Frankfurt an die Börse gehen. Davor soll das auf den Berliner Markt spezialisierte Unternehmen in ADO Properties umbenannt werden.

CBR

Der Damenmodehändler CBR ist besser unter seinen Marken Street One und Cecil bekannt. Er hat erst in dieser Woche seine Börsenpläne verkündet und will rund 200 Millionen Euro einnehmen, um sich für weiteres Wachstum zu rüsten.

Hapag Lloyd

Auch die Container-Reederei liebäugelt mit einem Börsengang. Zuletzt berichtete das „Manager Magazin“, dass es bereits im Herbst so weit sein könnte.

Die Veröffentlichung der lange erwarteten US-Arbeitsmarktzahlen lieferte keine neuen Impulse. Im Juli entstanden demzufolge 215.000 neue Jobs, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einer leicht höheren Zahl von 223.000 gerechnet. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote verharrte bei 5,3 Prozent. Am Markt wachsen Zweifel an der bisherigen Einschätzung, dass die Notenbank bereits im September mit ihren Leitzinserhöhungen beginnen wird. Diese verheißt eine Drosselung der seit Jahren anhaltenden US-Aktienrally. Bleiben dagegen die Zinsen bei nahe null, kommen Firmen und Verbraucher weiter äußerst günstig an Kredite. Das stützt die Kurse.

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