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22.08.2016

17:44 Uhr

Börse Frankfurt

Fallende Ölpreise drücken den Dax ins Minus

Aussagen des Fed-Vizechefs Stanley Fischer lassen Anleger über den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank spekulieren bringen den Euro unter Druck und schoben den Dax kurz an. Doch stark fallende Ölpreise bremsen ihn aus.

Börse am Abend

Zuliefererstreit wirkt sich negativ auf den Dax aus

Börse am Abend: Zuliefererstreit wirkt sich negativ auf den Dax aus

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FrankfurtAn den Aktienmärkten rückt die Geldpolitik wieder stärker in den Vordergrund. Nachdem die Bilanzflut der Unternehmen abebbt, werden Anleger in der neuen Woche vor allem Konjunkturdaten und Aussagen von Zentralbankern unter die Lupe nehmen. Der Dax reagierte darauf zunächst ohne große Reaktion. Später lockte der schwächere Euro die Anleger an die Aktienmärkte. Doch stark fallende Ölpreise verprellten sie wieder. Zuletzt notierte der Dax 0,4 Prozent leichter bei 10.494 Punkten. „Die Umsätze sind aber weiterhin sehr gering,“ sagte ein Händler. „Eine große Order reicht, um den Markt kräftig hin und her zu schieben.“

Ein Barrel der Sorte Brent verbilligte sich am Montag um 3,1 Prozent auf 49,29 Dollar. Der Preis für WTI-Öl sank um 2,7 Prozent auf 47,17 Dollar. An den Rohölmärkten mehren sich die Zweifel, dass die Opec bei einem informellen Treffen im September eine Förderobergrenze beschließen könnte.

Aussagen des Fed-Vizechefs Stanley Fischer, die Ziele fast erreicht zu haben, drückten den Euro unter 1,13 Dollar. „Die Aussagen von Fischer haben die Zinsphantasien im Markt angeregt“, sagte Aktienstratege Ayako Sera von der Sumitomo Mitsui Trust Bank.

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Eine Zinserhöhung noch im laufenden Jahr wird an den Terminmärkten allerdings überwiegend kaum erwartet. Nun hoffen viele Anleger darauf, dass Fed-Chefin Janet Yellen auf dem internationalen Notenbanker-Treffen in Jackson Hole in der zweiten Wochenhälfte Klarheit über den künftigen Kurs schafft. Christoph Balz von der Commerzbank ist anderer Meinung: „Wir rechnen mit einer Zinsanhebung im Dezember, denn dann kennt die Fed das BIP-Wachstum im dritten Quartal, das wieder zufriedenstellend ausfallen sollte.“

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