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16.02.2012

18:25 Uhr

Börse Frankfurt

Griechenland und Moody's drücken den Dax

Nach einem weiteren Kapitel im Griechenland-Drama und Moody's Drohung, internationale Großbanken herabzustufen, beendet der Dax den Handelstag im Minus. Gute US-Konjunkturdaten fingen die Verluste der Anleger etwas ab.

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Düsseldorf/FrankfurtDas Hickhack um das zweite Rettungspaket für Griechenland hat am Donnerstag den Anlegern die Kauflaune verdorben. Die Verschiebung der Entscheidung über weitere Hilfen für das klamme Land machte Hoffnungen auf ein baldiges Ende im griechischen Schuldendrama zunichte und belastete die Indizes in Europa.

Der Dax rutschte zeitweise über ein Prozent bis auf 6651 Punkte in die Verlustzone. Unterstützt durch gute Konjunkturdaten aus den USA kam der Leitindex allerdings am späten Nachmittag wieder zurück und konnte die Verluste des Tages beinahe komplett wettmachen. Bei Börsenschluss notierte der Dax mit 6762 Punkten nur noch 0,1 Prozent im Minus.

Auch die Nebenwerte konnten sich dem Negativtrend nicht entziehen. Der MDax schloss bei 10.287 Punkten und damit 0,6 Prozent schlechter, der TecDax verlor nach seinem Sechsmonats-Hoch vom Vortag 1,1 Prozent und beendete den Tag bei 772 Zählern.

„Die Anleger haben allmählich die Nase voll. Sie haben Angst, dass das Rettungspaket erst nach den Wahlen in Griechenland im April verabschiedet wird. Das würde bis dahin weiter Unsicherheit bedeuten und das will der Markt einfach nicht“, sagte ein Händler.

Die Eurogruppe hatte am Mittwoch eine Entscheidung über das öffentliche Kreditpaket für Griechenland auf Montag vertagt. Vor allem zwischen Deutschland und Griechenland war der Ton rauer geworden. Deutschland und die anderen nördlichen Geber-Staaten Niederlande und Finnland hatten als Drohung Euro-Kreisen zufolge eine Verschiebung des gesamten Pakets bis nach der Wahl in den Raum gestellt.

Angesichts der nicht enden wollenden Diskussion um Griechenland musste auch der Euro die meiste Zeit Federn lassen. Er fiel auf Kurse unter 1,30 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit drei Wochen. Bei Börsenschluss in Frankfurt notierte er allerdings 0,1 Prozent besser bei 1,31 Dollar.

Angesichts der unklaren Verhältnisse schrieben die Anleger Sicherheit ganz groß und setzten verstärkt auf Bundesanleihen. Doch auch der Bund-Future konnte sich nicht gegen den Negativtrend behaupten und verlor 0,3 Prozent auf 138,75 Euro.

Kommentare (5)

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Sonnenschein

16.02.2012, 09:20 Uhr

gähn...jeden Tag die selber leier...Sorgen um Griechenland

Account gelöscht!

16.02.2012, 09:40 Uhr

Ja, es ist als ob man ständig seinen NAmen wiederholt...irgendwann ergibt nach ständiger Wiederholung das Wort keinen Sinn mehr.

Putter

16.02.2012, 14:09 Uhr

wo sind denn heute die ganzen Optimisten? ;-)

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