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16.02.2015

18:00 Uhr

Börse Frankfurt

Hellas-Verhandlungen bremsen den Dax

Die Anleger warten gespannt auf die Ergebnisse des Treffens der Euro-Gruppe in Brüssel. Solange sie laufen, hüten sie sich lieber vor voreiligen Aktienkäufen. Nach einem ruhigen Börsentag schließt der Dax im Minus.

Börse am Abend

Anleger vorsichtig - Dax schließt im Minus

Börse am Abend: Anleger vorsichtig - Dax schließt im Minus

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FrankfurtDie Verhandlungen im Schuldenstreit zwischen der EU und Griechenland gehen heute in die entscheidende Runde. Am heutigen Nachmittag begann die Tagung der Euro-Gruppe in Brüssel - ein entscheidender Termin auch für die Märkte.

Noch am Morgen hieß es aus Diplomatenkreisen, die Chancen seien „sehr, sehr gering“, am Montag eine Vereinbarung über weitere finanzielle Zusammenarbeit zu unterzeichnen. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble äußerte erneut Bedenken, dass sich die Beteiligten einigen werden. Nun soll die griechische Regierung seinen Verhandlungspartnern einen Kompromiss unterbreitet haben.

Die Griechenland-Debatte wirkt sich auch auf die Märkte aus. Nachdem die Anleger den Index am Freitag über die 11.000-Punkte-Marke schickten, verharren sie heute in Wartestellung. Der Index eröffnete im Minus, bewegte sich die meiste Zeit über seitwärts und schloss 0,37 Prozent im Minus auf 10.923 Punkten.

Die Performance von Dax, S&P-500 & Co.

Athex (Griechenland)

Ein Jahr: - 28,9 Prozent
Drei Jahre: 21,4 Prozent
Fünf Jahre: - 62,4 Prozent

Bovespa (Brasilien)

Ein Jahr: - 2,9 Prozent
Drei Jahre: - 11,9 Prozent
Fünf Jahre: - 27,1 Prozent

BUX (Ungarn)

Ein Jahr: - 10,4 Prozent
Drei Jahre: - 2,0 Prozent
Fünf Jahre: - 21,6 Prozent

CSI 300 (China)

Ein Jahr: + 51,7 Prozent
Drei Jahre: + 50,6 Prozent
Fünf Jahre: - 1,2 Prozent

Dax (Deutschland)

Ein Jahr: + 2,7 Prozent
Drei Jahre: + 66,2 Prozent
Fünf Jahre: + 64,6 Prozent

MSCI Emerging Markets

Ein Jahr: - 4,6 Prozent
Drei Jahre: + 4,4 Prozent
Fünf Jahre: - 4,0 Prozent

MSCI World

Ein Jahr: + 2,9 Prozent
Drei Jahre: + 44,6 Prozent
Fünf Jahre: + 46,4 Prozent

NZX 50 (Neuseeland)

Ein Jahr: + 17,6 Prozent
Drei Jahre: + 70,0 Prozent
Fünf Jahre: + 72,4 Prozent

PSI 20 (Portugal)

Ein Jahr: - 26,8 Prozent
Drei Jahre: - 12,7 Prozent
Fünf Jahre: - 43,3 Prozent

RTS (Russland)

Ein Jahr: - 45,2 Prozent
Drei Jahre: - 42,8 Prozent
Fünf Jahre: - 45,3 Prozent

S&P-500 (USA)

Ein Jahr: + 11,4 Prozent
Drei Jahre: + 63,7 Prozent
Fünf Jahre: + 84,6 Prozent

TA-25 (Israel)

Ein Jahr: + 10,2 Prozent
Drei Jahre: + 35,0 Prozent
Fünf Jahre: + 27,9 Prozent

Im Vorfeld der entscheidenden Verhandlungen hielten sich die Investoren bedeckt. Jeder dritte von ihnen rechnet inzwischen mit einem Euro-Abschied Griechenlands. 32 Prozent erwarten den „Grexit” in den kommenden zwölf Monaten, wie aus einer am Montag Morgen veröffentlichten Umfrage der Investmentberatung Sentix hervorgeht. Diese hatte Ende vergangener Woche dazu rund 1000 private und institutionelle Anleger in mehr als 20 Ländern befragt.

Neben Griechenland ließen die Börsen auch die Ukraine-Krise nicht aus den Augen. Allerdings sorgten die Nachrichten zur Lage im Osten Europas für kaum Bewegung im Index. Seit Sonntag gilt ein Waffenstillstand, doch offenbar wird er nicht konsequent eingehalten. Trotz des Minsker Abkommens haben sich ukrainische Truppen und prorussische Separatisten am Montag erneut Kämpfe um den Verkehrsknotenpunkt Debalzewe geliefert. Aus Militärkreisen verlautete, seit Beginn der ausgerufenen Waffenruhe in der Nacht zum Sonntag seien vier ihrer Soldaten getötet worden.

Die US-Anleger feiern heute den George Washington Tag. Die US-Börsen bleiben deswegen geschlossen.

Kommentare (60)

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Jupp Zocker

16.02.2015, 07:17 Uhr

Die 12.000 dürften nun locker drin sein bis Ostern. Nur leider ist kaum einer dabei. Und die QE-Party hat noch nicht mal richtig begonnen.

Herr Peter Spiegel

16.02.2015, 08:31 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Account gelöscht!

16.02.2015, 09:09 Uhr

Ich bin schon seit der 5.000 dabei und habe regelmässig dazu gekauft.
Natürlich nur die big player,also die Marktführer in ihrer jeweiligen Branche.
Denn der Weihnachtsmann,den es natürlich gar nicht gibt, eine Coca Cola Erfindung,b.t.w., die habe ich natürlich auch in meinem Erfolgsdepot,war noch nie der Osterhase.
Nicht handeln sondern halten und jeden Rücksetzer nutzen,so macht man das.

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