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21.11.2011

17:45 Uhr

Börse Frankfurt

Keine Hoffnung für den Dax

Ein Handelstag zum vergessen: bereits in der ersten Handelsstunde war der Dax um über drei Prozent abgestürzt. Weit konnte er sich im Tagesverlauf davon auch nicht mehr erholen.

Ein Handelstag zum abgewöhnen. Denkt offensichtlich auch dieser Händler an der Deutschen Börse in Frankfurt. dpa

Ein Handelstag zum abgewöhnen. Denkt offensichtlich auch dieser Händler an der Deutschen Börse in Frankfurt.

FrankfurtNach einem rabenschwarzen Handelstag geht der deutsche Leitindex mit einem Minus von 3,4 Prozent und 5.606 Punkten aus dem Handel. Bereits seit dem frühen Vormittag war er um ein Minus von 2,5 Prozent gependelt. Die Schuldenkrise ist ungelöst, die Renditen für die Anleihen vor allem südeuropäischer Volkswirtschaften steigen weiter, und am Horizont könnte sich eine Rezession abzeichnen. Kein guter Mix für die europäischen Märkte, der kaum Hoffnung für baldige Besserung lässt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in der vergangenen Woche angesichts der Turbulenzen um die Regierungsneubildungen in Griechenland und Italien wieder mehr Staatsanleihen kriselnder Euro-Länder gekauft. Sie habe Papiere im Wert von rund acht Milliarden Euro am Sekundärmarkt erworben, teilte die EZB am Montag in Frankfurt mit. In der Woche davor waren es 4,5 Milliarden Euro gewesen - eine für viele Fachleute überraschend niedrige Summe. Seit Mai 2010 hat die Zentralbank damit Bonds im Gesamtwert von 194,5 Milliarden Euro aufgekauft.

Der Tag an den Märkten (Stand 16.55 Uhr)

Dax

- 0,23 Prozent

Euro-Stoxx 50

- 0,2 Prozent

Dow Jones

- 2,1 Prozent (23. November)

Nikkei

- 0,06 Prozent (Schlussstand)

Euro

1,333 Dollar (- 0,08 Prozent)

Gold

1.681 Dollar (- 0,8 Prozent)

Öl (Brent)

107,49 Dollar (+ 0,96 Prozent)

Frankreich gerät immer tiefer in den Strudel der Euro-Schuldenkrise. Die Ratingagentur Moody's warnte am Montag davor, dass das zweitgrößte Euroland sein „AAA“-Toprating verlieren könnte, falls die Refinanzierungskosten dauerhaft hoch blieben und wegen der Konjunkturflaute den Haushalt belasteten. An den Märkten und in der EU-Kommission wuchsen die Sorgen, dass nun auch Schwergewichte des Währungsraums tiefer in den Abwärtsstrudel der Schuldenkrise geraten.

Der trübe Ausblick von Hapag-Lloyd auf das Schlussquartal hat TUI -Aktien am Montag unter Verkaufsdruck gesetzt. Die Papiere des Reisekonzerns verbilligten sich um bis zu sechs Prozent, den niedrigsten Stand seit Anfang Oktober. Deutschlands größter Reederei Hapag-Lloyd, an der TUI noch mit gut 38 Prozent beteiligt ist, macht der Preiskampf auf den Weltmeeren zu schaffen. Nach Angaben des Unternehmens dürfte das in den verbleibenden Monaten des Geschäftsjahres einen „deutlich negativen Einfluss“ auf die Geschäftsentwicklung haben.

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Kommentare (72)

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insider

21.11.2011, 08:34 Uhr

Was für ein rumgezuckel.so stand der DAX genau vor 2 Wochen auch schon.
Käuferstreik!!!! dass die Kurse auf 2000 zusammenbrechen,dann freuen sich auch die Verkäufer.
lächerlich....100 Punkte hoch,200 runter...300 hoch...500 runter

Account gelöscht!

21.11.2011, 09:11 Uhr

Was ist denn das für eine Aktion mit Olympus? Dauerhaft grüne Zahlen! 16 Prozent am letzten Handelstag. UNd nun bangen sie um die Börsennotierung und es gibt Gerüchte um organisierte Kriminalität im Verein!? Was ist da los? kann mir das einer erklären?

Kenner

21.11.2011, 09:23 Uhr

Wie vor 2 Wochen nach diesem 5% Anstieg an einem Tag schon geschrieben.Absicherung bei 6300(Wer da noch bis 6400 gekauft hat wundert mich sowieso nach 5% an einem Tag),genauso wie es mich wundert wer nach einem 10% Drop jetzt noch verkauft,nach 5 Verlusttagen in Folge....naja,soll mir recht sein,
Achja,dieses "NEWS-Trading"ist das lächerlichste was es gibt.Dieses Jahr wurde gekauft bei Mubarrak Rücktritt,IWF Neubesetzung,Fukushima,ca.10 Griechenland Parlamentsabstimmungen,Euro Abstimmungen.....etc.

so...gerade gekauft,jetzt mal duschen gehen

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