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26.07.2013

17:41 Uhr

Börse Frankfurt

Kräftige Verluste beim Dax

Vor dem Wochenende sind Dax-Anleger lieber auf Nummer sicher gegangen und haben verkauft. Thyssen-Krupps Befreiungsschlag scheint gescheitert zu sein; die Aktie knickte ein. Auch für Praktiker ging es weiter abwärts.

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FrankfurtDer Erholungsversuch des Dax ist diese Woche nicht geglückt. Der Leitindex drehte nach einem erfreulichen Handelsstart ins Minus und schloss bei 8.244 Punkten, einem Minus von 0,65 Prozent. Auf Wochensicht hat der Dax damit etwas mehr als ein Prozent verloren. Auch an der Wall Street fielen die Kurse.

Es fehlte einfach an positiven Impulsen. Die schwachen Zahlen von BASF und Siemens vom Vortag wirkten noch nach und die Börsen in Asien lieferten ebenfalls schlechte Vorgaben. Angesichts dessen sei es ohnehin ein Wunder gewesen, dass der Dax im Plus eröffnet habe, sagte ein Händler. „Die Anleger sind auf den aktuell hohen Kursniveaus lieber vorsichtig. Außerdem halten sich viele vor dem Wochenende und der Flut an Quartalsberichten in der kommenden Woche lieber zurück.“ Zudem stehen nächste Woche noch Notenbanksitzungen an. Die EZB wird am Donnerstag zusammenkommen, die Fed berät am Dienstag und Mittwoch.

Schafft Thyssen-Krupp den Befreiungsschlag?

Zu den größten Verlierern im Dax zählten die Anteilsscheine von Thyssen-Krupp mit einem Abschlag von 2,9 Prozent. Das „Wall Street Journal Deutschland“ hatte unter Berufung auf Insider berichtet, der Verkauf der Stahlwerke an den brasilianischen Konkurrenzen CSN sei offenbar geplatzt. Thyssen-Krupp teilte indes mit, weiter über die Veräußerung der verlustträchtigen Werke zu verhandeln.

„Die Hoffnung auf den Verkauf der Werke hat den Papieren von ThyssenKrupp zuletzt geholfen, weil die Anleger auf einen großen Befreiungsschlag gesetzt hatten“, sagte ein Händler. „Wenn das Geschäft jetzt platzen sollte, wäre das natürlich nicht so gut für die Aktie.“ Die Anteilsscheine des Stahlkonzerns haben seit ihrem Jahrestief Mitte April über 30 Prozent an Wert gewonnen, seit Anfang 2013 büßten sie allerdings 2,3 Prozent ein.

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Ebenfalls zu den Schlusslichtern gehörte mit einem Minus von 3,7 Prozent auch die Aktie der Deutschen Börse. Hier verstimmte der Quartalsbericht die Anleger. Der Überschuss sank im zweiten Quartal im Jahresvergleich um acht Prozent auf 171 Millionen Euro - und damit etwas stärker als von Analysten erwartet. Zusätzlich schlugen Kosten für das laufende Sparprogramm zu Buche. Die Nettoerlöse lagen mit 497 Millionen zwei Prozent niedriger als im Vorjahr, aber etwas höher als im Vorquartal.

Kommentare (13)

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Kranke_Boersenwelt

26.07.2013, 09:03 Uhr

"Dax steigt über 8300 Punkte"

Dank der weiterhin verblendeten Amis.

Beispiel: Amazon.
Q3 12 (-0,60 $)
Q4 12 (+0,21 $)
Q1 13 (+0,18 $)
Q2 13 (-0,02 $)

Wenn ich nur die letzten 3 Quartale berücksichtige, liegt das KGV bei über 800 (!).
Selbst das KGV für die kommenden 4 Quartale (mit lächerlich positiven Gewinnannahmen) läge bei 150.


Oder aber die überdimensionale Kaffeemaschine Starbucks.
Schlimm genug, daß man diesem Abzocke-Laden überhaupt Geld in den Rachen wirft, aber ein Börsenwert von knapp 55 Milliarden Dollar für 'ne Kaffeebude ... lächerlich.

Alsgard

26.07.2013, 09:54 Uhr

Wenn irgendwann die frustrierten Shorties nicht mehr an steigenden Kursen rummäklen würden, wäre das Forum fast unbenutzt.

Profi

26.07.2013, 10:12 Uhr

Die liegen schon im Freibad,nach unten gehts eben immer schneller als nach oben,warum 10h arbeiten wenns auch in einer geht

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