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30.07.2013

18:04 Uhr

Börse Frankfurt

K+S schmiert ab – Dax legt zu

Der heutige Börsentag stand am Dienstag ganz im Zeichen der Quartalsbilanzen. Für negative Überraschungen bei den Anlegern sorgten die Deutsche Bank, K+S und Infineon. Der Dax konnte dennoch Boden gutmachen.

Händler an der Frankfurter Börse. dpa

Händler an der Frankfurter Börse.

FrankfurtTrotz einiger Lichtblicke unter den Bilanzen und einer laut dem Marktforschungsunternehmen GfK positiven Verbraucherstimmung haben sich die Dax-Anleger am Dienstag nicht zu größeren Käufen augerafft. Positiven Zahlen wie denen von Linde stehen einige Enttäuschungen wie die der Deutschen Bank gegenüber. Hinzu kommen Gewinnmitnahmen nach eigentlich guten Zahlen von Infineon oder Fresenius. Daneben sorgen die Kursabstürze von K+S sowie Rheinmetall im MDax für reichlich Gesprächsstoff.

In dieser Gemengelage stieg der Dax um 0,15 Prozent auf 8271 Punkte. Der EuroStoxx50 zog um 0,6 Prozent auf 2759 Zähler an. An den US-Börsen zeichnete sich ein etwas festerer Handelsstart ab. Viele Investoren hielten sich aber vor den Notenbanksitzungen in den USA und der Euro-Zone am Mittwoch und Donnerstag lieber bedeckt.

Im Fokus stand der Rekord-Kurssturz der Aktien von K+S. Sie brachen um bis zu 27 Prozent auf ein Sechs-Jahres-Tief von 19,40 Euro ein, nachdem die russische Uralkali mit ihrem Austritt aus dem Handelskonsortium BPC die Anleger auf dem falschen Fuß erwischt hatte. Denn dadurch könnten die Kalipreise im zweiten Halbjahr unter 300 Dollar je Tonne fallen – von derzeit rund 400 Dollar pro Tonne.

K+S erklärte, es könne die genannten Preise nicht nachvollziehen, die in keiner Weise der aktuellen Angebots- und Nachfragesituation entsprächen. Eine umfassende Bewertung der Situation sei dem Konzern derzeit jedoch nicht möglich. Laut Commerzbank-Analyst Lutz Grüten führt ein einprozentiger Preisrückgang beim Weltkalipreis zu einer zweiprozentigen Verringerung des operativen Gewinns bei K+S.

„Für K+S ist das eine Katastrophe, die Aktien will jetzt erst einmal keiner mehr haben“, fasste ein Händler zusammen. Uralkali rutschten in Moskau um mehr als 20 Prozent ins Minus, die in Frankfurt gelisteten Aktien des russischen Konzerns waren mit einem Minus von fast 30 Prozent die größten Verlierer auf Xetra. K+S notierten bei Börsenschluss 23 Prozent im Minus.

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Ebenfalls aus den Depots flogen die Aktien der Deutschen Bank, deren Nettogewinn im zweiten Quartal um die Hälfte einbrach und die Erwartungen der Analysten damit deutlich verfehlte. Da zuvor die guten Ergebnisse der US-Banken die Erwartungen hoch getrieben hatten, war die Enttäuschung besonders hoch. Zudem hatte kaum jemand mit der Erhöhung der Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten gerechnet. Die Aktien rutschten um 3,9 Prozent ab.

Kommentare (11)

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Programmierer

30.07.2013, 08:11 Uhr

Von wegen wird ein spannender Handelstag.
Es wird so wie immer, wie ich es jeden Tag sage und das mache ich auch weiterhin mehrmals am Tag. Es kann ja sein das es doch noch jemanden gibt, der meine Aufklärung noch nicht gelesen hat.
Also ich fange an: Durch das billige Geld von Draghi können die großen Zocker weiterhin risikolos wetten.
Funktioniert wie ein Schneeballsystem.
Mit ihrem Hochfrequenzhandel verdienen einige wenige in Sekunden Millionen.
Der normale Mensch kann da nur verwundert zuschauen.
Aber nicht ich, ich bin nicht normal.
Deshalb schreibe ich das auch hier Tag für Tag.
Das Casino ist eröffnet. Gleich wird wieder billig gekauft,und der Gewinn schnell verdreifacht.
Ja meine Freunde des Sparbuches, ich habe das System erkannt und stelle es an den Pranger.

Programmierer

30.07.2013, 10:04 Uhr

Schön wenn sie es nutzen konnten über Nacht
Einsatz wieder verdreifacht
Einfacher funktioniert die Geldvermehrung nicht
Geldmaschinen und die passenden Derivate gemixt
mit der Notenbank keiner muss mehr arbeiten

Account gelöscht!

30.07.2013, 11:09 Uhr

Wo ist den der Forist, der die K+S so gerne shortet? Sollte doch ein Festtag für ihn sein...

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