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09.03.2011

17:58 Uhr

Börse Frankfurt

Libyen und Euro-Krise drücken Dax ins Minus

Die Schuldenkrise der südeuropäischen Staaten und die Unruhen in Libyen belasteten den Markt. Der Dax schloss erneut im Minus.

Steigende Unternehmensgewinne locken Dax-Anleger. Quelle: dapd

Steigende Unternehmensgewinne locken Dax-Anleger.

Frankfurt

Die Unsicherheit über die Entwicklung in der arabischen Welt hat erneut den Aktienhandel belastet.

Nach einigem Auf und Ab schloss der Dax mit 7131 Zählern 0,5 Prozent niedriger. "Es gibt im Moment keine klare Richtung an den Märkten, das zeigt auch das manchmal hektische Hin und Her der Kurse", erklärte ein Händler

Das Handelsvolumen im Dax belief sich auf rund 130 (Vortag 144) Mio. Aktien, der Umsatz auf 3,5 (3,6) Mrd. Euro.

Nachdem Truppen des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi Medienberichten zufolge ein Öllager bombardiert hatten, legte der Ölpreis weiter zu und setzte damit die Aktienmärkte unter Druck. "Die Entwicklung in Libyen bleibt die Achillesferse des Dax", sagte Marktanalyst Robert Halver von der Baader Bank. Auch die wieder neu aufgeflammten Sorgen um die Staatsschulden Portugals hätten belastet. Das finanzschwache Euro-Land hatte sich nur zu deutlich höheren Zinsen frische Mittel am Geldmarkt besorgen können. Gute
Konjunkturdaten aus den USA aber dämmten das Minus im Dax ein

An den US-Börsen notierte zum Handelsschluss in Europa der Dow-Jones-Index 0,2 Prozent und der S&P500 0,4 Prozent im Minus. Der Nasdaq-Composite verlor 0,8 Prozent.

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