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04.11.2014

17:54 Uhr

Börse Frankfurt

Nervöse Anleger schicken Dax ins Minus

Der Dax kommt nicht zur Ruhe. Gegen enttäuschende Quartalszahlen und schwachen US-Börsen konnte der Dax kaum etwas aufbieten. Der Leitindex muss wieder einmal Verluste einstecken.

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FrankfurtDer Dax-Handel bleibt weiterhin unbeständig. Schwach gestartet, ließ der Dax seine Verluste schnell hinter sich und stieg bis auf 9318 Punkte. Am Vormittag häuften sich dann wieder die Verkäufe. Im Nachmittagshandel rutschte der Dax dann deutlicher ins Minus. Am Ende ging der Dax mit einem Minus von 0,9 Prozent auf 9166 Punkte aus dem Handel. Der MDax schloss den Handel mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 16.023 Punkten ab. Der TecDax rutschte 0,6 Prozent ins Minus auf 1242 Zähler.

Ausgelöst wurde der erhöhte Verkaufsdruck von einer schwache Wall Street. In Übersee gehen viele Anleger wegen der Zwischenwahlen und der am Freitag anstehenden Veröffentlichung der neuesten US-Arbeitslosenzahlen in Deckung. Der Dow Jones gab zuletzt 0,2 Prozent nach. Besser sah es hingegen beim Euro aus. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,2572 Dollar bewertet und damit um 0,7 Prozent höher.

Auch in Euro-Zone wächst die Spannung. Hier warten die Anleger auf die Ratssitzung der EZB. Nach der überraschenden Ankündigung neuer Geldspritzen durch die Bank von Japan (BoJ) hofften Investoren darauf, dass die europäischen Währungshüter früher und entschiedener gegen die schwächelnde Konjunktur in der Euro-Zone vorgehen. Doch mindestens genau so groß wie die Hoffnung ist die Angst vor neuen Enttäuschungen – und diese strahlt auf den Börsenhandel ab.

Für eine erweiterte Geldpolitik zur Ankurbelung der Konjunktur sprechen die Wachstumsprognosen für den Euro-Raum für dieses und das kommende Jahr. Demnach wird das Bruttoinlandsprodukt in den 18 Ländern der Euro-Zone im laufenden Jahr um 0,8 Prozent und im nächsten Jahr um 1,1 Prozent wachsen. Im Mai war die EU-Kommission noch von einem Zuwachs von 1,2 Prozent beziehungsweise 1,7 Prozent ausgegangen. Auch die Prognosen für Deutschland, die größte Volkswirtschaft der Region, wurde gesenkt.

„Die Märkte werden von Makro-Faktoren sowie Entscheidungen von Zentralbanken und Politikern angetrieben“, sagte Tobias Britsch, Vermögensverwalter bei Meriten Investment Management. „Die Berichtssaison ist bisher recht gut gelaufen. Was den Gewinn anbetrifft, haben mehr als 50 Prozent der Unternehmen die Erwartungen übertroffen. Allerdings sind die Prognosen für das Wachstum beim Gewinn je Aktie für 2014 und 2015 etwas zurückgenommen worden.“

Der Fokus lag heute auch auf Quartalszahlen zahlreicher Dax-Konzerne. Größtenteils waren die Bilanzen wenig zufriedenstellend. BMW, Fresenius Medical Care und Continental veröffentlichten heute tendenziell schwache Quartalszahlen.

Kommentare (9)

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Herr thomas oldendorp

04.11.2014, 08:16 Uhr

DOW-----unentschieden..abwarten wegen senatswahlen
NIKKEI--stark..wegen fianzmaßnahmen
..
DAX--unentschlossen
..
EZB..
div.Q.zahlen
streikankündigung
..
führen zu Verunsicherungen
..

Edi Haas

04.11.2014, 09:19 Uhr

Wetter----leicht bewölkt mit Regen
Wind--nicht so stark

Mittagessen--unentschlossen...Thai oder Italiener

Carl Icahn Jr.

04.11.2014, 11:51 Uhr

Markt wurde in 2 Schüben sauber abverkauft in Richtung auf das sog. Island-Gap vom letzten Donnerstag (Xetra-SK 9114,84), und mit dem FDAX geclosed. Fertig. Was oben nicht weiter steigen will, wird halt tiefer gelegt. Bilanzen interessieren doch nicht die Bohne.


Grüße aus Downtown-Mainhattan. Der schönsten Stadt Deutschlands. And the heartbeat of financial €urope and HQ of Super-Mario.

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