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22.07.2011

17:56 Uhr

Börse Frankfurt

Rettungspaket sorgt für Dax-Gewinne

Anleger befanden sich heute immer noch in freundlicher Nach-Gipfel-Stimmung und bescherten dem Dax Gewinne. US-Börsen sorgten am Nachmittag für einen kurzen Kursabrutsch.

Börse Frankfurt: Anleger waren dank der Griechen-Einigung immer noch in Kauflaune. Quelle: dpa

Börse Frankfurt: Anleger waren dank der Griechen-Einigung immer noch in Kauflaune.

DüsseldorfAm Freitag profitierte der Aktienmarkt weiterhin von der Einigung der europäischen Regierungschefs zum Hilfspaket für Griechenland. Insgesamt wurde das Griechenland-Paket mehr als verdoppelt. Zudem verabschiedeten die Euro-Staaten Maßnahmen, die andere Krisenstaaten im Bedarfsfall ebenfalls stützen sollen. Der Euro-Rettungsfonds EFSF soll zu mit weiteren Kompetenzen ausgestattet und so zu einer Art Europäischem Rettungsfonds ausgebaut werden.

Der deutsche Leitindex schloss am letzten Wochenhandelstag 0,5 Prozent fester bei 7.326 Punkten. Nach vier gewinnreichen Handelstagen in Folge verzeichnet der Dax schließlich ein positives Wochensaldo von 1,4 Prozent. Für den MDax ging es bis zum Handelsschluss ebenfalls 0,5 Prozent auf 10.886 Punkte nach oben. Der TecDax legte 0,4 Prozent auf 848 Zähler zu.

Gewinnmitnahmen haben jedoch die europäischen Bankwerte entgegen des Gesamtmarkts am Freitagnachmittag ins Minus drehen lassen. Der Sektorindex verlor 0,5 Prozent. Am Morgen hatte die Erleichterung über die neuen Hilfen für Griechenland noch zu einem Plus von einem Prozent geführt.

Der schwache Start der US-Börse drückte den Dax kurzzeitig am Nachmittag ins Minus, der sich jedoch kurz darauf wieder erholte. Anleger in New York orientierten sich mit ihren Entscheidungen jedoch eher an wenig erfreulich ausgefallenen Quartalsbilanzen; so hatte Caterpillar die Gewinnerwartungen verfehlt und Microsoft mit seinen Umsätzen enttäuscht. Der Dow-Jones-Index gab 0,4 Prozent nach auf 12.666 Zähler.

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Das neue Paket, das auf dem europäischen Krisengipfel verabschiedet wurde, soll Athen 109 Milliarden Euro an frischem Geld bringen. Banken und Versicherungen werden einen zusätzlichen Beitrag von 50 Milliarden leisten. „Das langfristige Problem ist damit allerdings nicht gelöst.“ Kritisch zeigte sich Win Thin von Brown Brothers Harriman. Mit dem neuen Paket werde nur „die Dose die Straße heruntergetreten“, sagte er in Anspielung auf ein englisches Bild für jemand, der ein Problem vor sich herschiebt. „Diese Staaten brauchen eine sehr harte Umstrukturierung.“ Das Problem sei nicht gelöst: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Situation in drei Monaten oder in einer gewissen Zeit wieder auftritt.“

Kommentare (23)

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22.07.2011, 07:49 Uhr

na-gut, dann handeln wir ihn eben bis 7350 bis zum ifo-glaskugel-wettbewerb hoch.
das borstentier steht unter strom...

Kenner

22.07.2011, 08:37 Uhr

was sagte ich Montag,kaufen und Ende der Woche stehn wir höher.make money while chilling @the beach,gibt nichts besseres ;-)

Account gelöscht!

22.07.2011, 09:06 Uhr

hahaha, bei 7310 mach ich den short erstmal wieder dicht, bevor das mistvieh wieder durchstartet.

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