Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.07.2014

18:08 Uhr

Börse Frankfurt

Russland-Strafen können den Dax nicht schrecken

Obwohl EU-Politiker nun endgültig schärfere Sanktionen gegen Russland beschlossen haben, blieb der deutsche Leitindex im Plus. Am Mittwoch steht eine weitere Entscheidung an: Die US-Notenbank Fed legt die Zinsen fest.

Börse am Abend

EU macht ernst - Dax bleibt im Plus

Börse am Abend: EU macht ernst - Dax bleibt im Plus

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

FrankfurtDer Dax hatte es am Dienstag nicht einfach: Sorgen um die Osteuropa-Krise und die kommende Zinsentscheidung der Fed ließen die Anleger zögern. Am Nachmittag schaffte es der Index Dank guter Berichtszahlen von Unternehmen in Deutschland und positiver Stimmung an US-Börsen zwar deutlich ins Plus. Im späten Handel knickte er ein, schloss aber dennoch mit einem Plus von 0,58 Prozent bei 9653 Zählern Für die Anleger bleibt im Hinblick auf die Woche also Vorsicht die Devise. Die Unsicherheit darüber, wie die Strafen nun aussehen, trieb einige von ihnen in „sichere Häfen” wie Bundesanleihen.

Auch am Mittwoch bleiben die meisten Anleger achtsam: Dann entscheidet die Us-Notenbank Fed über die Zinsen. Die Anleger seien fokussiert auf das zweitägige Treffen des geldpolitischen Entscheidungsgremiums der Fed in Washington und dessen Ergebnis, schätzte Helaba-Analyst Ralf Umlauf ein: „Marktteilnehmer werden das Statement der Notenbanker daraufhin untersuchen, ob sich Indizien für eine Zinswende ergeben”. Vor allem stelle sich die Frage, ob die Geldpolitik die gefallene Arbeitslosenquote noch immer als erhöht ansehe. Erwartet wird, dass der Offenmarktausschuss der Fed die Zinsen unverändert bei 0,25 Prozent belassen wird.

Börse am Mittag

Deutsche Bank ist Dax-Verlierer des Tages

Börse am Mittag: Deutsche Bank ist Dax-Verlierer des Tages

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Auch auf konjunktureller Seite schauen Anleger heute nach Amerika. In den USA ist die Stimmung der Verbraucher so gut wie seit Oktober 2007 nicht mehr. Der Index für das Verbrauchervertrauen sei im Juli auf 90,9 Punkte gestiegen, nach revidierten 86,4 Punkten im Vormonat, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich mit 85,4 Punkten gerechnet. Ursprünglich hatte das Forschungsinstitut für Juni einen Wert von lediglich 85,2 Punkten gemeldet. Doch die Zuversicht der US-Konsumenten ist kein gutes Zeichen für die Börse, im Gegenteil: „Das überraschend starke US-Verbrauchervertrauen schürt am Markt die Sorge vor einem baldigen Ende der ultralockeren Geldpolitik”, sagte ein Wall-Street-Händler der Nachrichtenagentur Reuters. Nach anfänglichen Gewinnen liegen alle wichtigsten US-Indizes nun deutlich im Minus.

Kommentare (24)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Jo Nemeth

29.07.2014, 09:03 Uhr

...die "Berichterstattung" hier ist echt billigsten Propaganda auch Mickey Mouse Comic-Niveau!

Oliver Stock Jr.

29.07.2014, 09:20 Uhr

Gut getroffen!
Die Berichterstattung passt sich nur an das Niveau der Kommentare und Netiquette an.
Das ist dann eine runde Sache.

Herr Martin Zuehlke

29.07.2014, 09:21 Uhr

Welche Berichterstattung, wovon reden Sie bitte? Dies ist die Lyrik-Ecke des X_Traders. Wir warten hier alle nur auf neue Kurzgeschichten über Opportunitätskosten und die Muse aus Mainhattan.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×