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18.08.2016

13:37 Uhr

Börse Frankfurt

US-Geldpolitik treibt den Dax an

Beim deutschen Leitindex geht nach zwei Verlusttagen der Aufwärtstrend am Donnerstag weiter. Der Dax schließt bei knapp über 10.600 Punkten. Viele Experten warnen aber vor zu hohen Erwartungen.

Börse am Abend

USA: Die Zinsen bleiben niedrig

Börse am Abend: USA: Die Zinsen bleiben niedrig

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FrankfurtDer Dax hat sich am Donnerstag etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt. Der deutsche Leitindex schloss 0,6 Prozent höher bei 10.603 Punkten. Das nach Börsenschluss hierzulande veröffentlichte Protokoll der US-Notenbank Fed habe keine klaren Hinweise darauf geliefert, dass die Fed den Leitzins alsbald anheben wolle, schrieb Marktanalyst Jasper Lawler vom Handelshaus CMC Markets. Höhere Zinsen würden Anleihen im Vergleich zu Aktien attraktiver erscheinen lassen.
Der MDax der mittelgroßen Unternehmen kletterte um ein Prozent auf 21 687 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex Euro Stoxx 50 ging es um 0,5 Prozent hinauf.
Nach dem Kursanstieg seit Anfang Juli hatten die Anleger an den vergangenen beiden Tagen zunächst einmal Kasse gemacht, was Börsianern zufolge nicht sonderlich überraschend gewesen sei. Hinzu kam eine wieder etwas größere Unsicherheit in puncto US-Geldpolitik. Am Mittwochabend nun wurde bekannt, dass innerhalb des geldpolitischen Ausschusses der US-Notenbank weiter Uneinigkeit über den Zeitpunkt einer Leitzinserhöhung herrscht.

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Im Dax zählten mit RWE und Thyssen-Krupp zwei konjunktursensible Aktien zu den größten Gewinnern, die zur Wochenmitte noch deutlich abgestraft wurden. Die Papiere zogen um jeweils mehr als ein Prozent an.

Mit Blick auf die fast abgelaufene Berichtssaison öffneten noch einige Nachzügler ihre Bücher. Dem Commerzbank-Analysten Andreas Riemann zufolge blieb Zooplus mit seinen Zahlen für das zweite Quartal beim Gewinn hinter den Erwartungen zurück. Zudem habe sich das schwache britische Pfund wohl negativ auf den Online-Händler für Heimtierbedarf ausgewirkt. Die Anteilsscheine lagen 0,75 Prozent im Minus.

Der Autovermieter Sixt hingegen habe starke Geschäftszahlen für das zweite Quartal vorgelegt, sagte ein Händler. Das Unternehmen habe von einer soliden Nachfrage und der anhaltenden Dynamik des Auslandsgeschäfts profitiert. Die im SDax der gering kapitalisierten Werte gelisteten Stammaktien von Sixt gewannen rund drei Prozent.

Spitzenreiter im TecDax waren die Anteilsscheine des Halbleiterherstellers Siltronic mit einem Gewinn von gut dreizehn Prozent. Sie profitierten Händlern zufolge von Übernahmefantasien in der Branche. Zuvor hatte der taiwanesische Halbleiterkonzern GlobalWafers mitgeteilt, sich auf eine Übernahme des Branchenkollegen SunEdison Semiconductor geeinigt zu haben.

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