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14.06.2013

13:23 Uhr

Börse in Istanbul

Türkische Börse erholt sich dank Hoffnung auf Protest-Ende

Ein Treffen zwischen Ministerpräsident Erdogan und seinen Kritikern nährt an der Istanbuler Börse die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Unruhen. Der Leitindex legte leicht zu, auch die türkische Währung war gefragt.

Die Proteste auf dem Taksim Platz gehen weiter – trotz Gesprächen zwischen Ministerpräsident Tayyip Erdogan und seinen Kritikern. ap

Die Proteste auf dem Taksim Platz gehen weiter – trotz Gesprächen zwischen Ministerpräsident Tayyip Erdogan und seinen Kritikern.

FrankfurtMit Erleichterung haben Türkei-Anleger am Freitag auf ein Treffen des Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan mit Regierungsgegnern reagiert. Nach mehreren Wochen mit Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei könnten die Gespräche zu einer Entspannung der Situation beitragen, schrieben die Analysten des Brokerhauses Tera in einem Kommentar.

Der Leitindex der Istanbuler Börse stieg um bis zu 2,9 Prozent auf 78.693,14 Punkte, lag damit aber immer noch rund 13 Prozent unter seinem Niveau unmittelbar vor Ausbruch der Unruhen Ende Mai. Die türkische Währung war am Freitag ebenfalls gefragt. Ein Korb aus Euro und Dollar war mit 2,1612 Lira zeitweise so billig wie zuletzt vor zwei Wochen. Die Rendite der richtungsweisenden zweijährigen türkischen Staatsanleihen ging auf 6,06 von 6,63 Prozent am Vortag zurück.

Auch am Markt für Credit Default Swaps (CDS) war die Erleichterung spürbar. Die Absicherung eines zehn Million Dollar schweren Pakets türkischer Bonds gegen Zahlungsausfall verbilligte sich um 12.000 auf 157.000 Dollar, teilte der Datenanbieter Markit mit. Das sei der niedrigste Stand seit dem 5. Juni.

Vertretern der Protestbewegung zufolge hat Erdogan zugesagt, die umstrittene Pläne zur Bebauung des Gezi Parks im Herzen Istanbuls bis zu einem Gerichtsentscheid ruhen zu lassen und ein Referendum über die Zukunft des Geländes abzuhalten. Am Streit um die Abholzung von Bäumen hatten sich die inzwischen landesweiten Proteste gegen Erdogans Regierung entzündet.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

14.06.2013, 14:09 Uhr

Lassen sich die Menschen damit jetzt abspeisen? Dann weiterhin, gute Nacht.

Baehring-BOESER-Verleger

14.06.2013, 15:10 Uhr

Wenn es in Syrien (Aleppo) kracht dann ist das die türksiche NATO-Außengrenze und das könnte wiederum Bundeswehr-Einsaz bedeuten. (Schnell noch mit Rüstungswerten eindecken.)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/syrien-steinmeier-kritisiert-obamas-waffenlieferung-an-rebellen-a-905740.html

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