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30.08.2013

08:39 Uhr

Börse Japan

Nikkei im Minus

Die Erholung am japanischen Aktienmarkt setzt sich nicht fort. Trotz guter Konjunkturdaten aus Japan und aus den USA ging es bergab, die Syrienkrise beschäftigt die Börsianer. Besonders Ölfirmen haben zu leiden.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. ap

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDie Lage in Syrien hat den Aktienmarkt in Japan trotz des überraschenden Neins des britischen Parlaments zu einem Angriff am Freitag weiter im Griff gehabt. Vor allem Öl-Titel standen unter Druck. Die Öl-Futures gaben nach, da ein Angriff des Westens auf Syrien nicht unmittelbar bevorzustehen schien, und damit auch ein weiterer Anstieg des Ölpreises durch eine Verknappung im Nahen Osten nicht als wahrscheinlich galt. In Japan versuchten Anleger zudem, jegliche Risiken zu vermeiden. "Syrien ist noch nicht vom Tisch", sagte Analyst Masanago Kono von Amundi Japan.

Die anderen asiatischen Märkte zeigten sich positiver. Im Gegensatz zu Japan half dort die sich verbreitende Meinung, dass ein Militärschlag so schnell nicht erfolgen dürfte. Auch spielen dort Öl-Titel keine so große Rolle.

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Zweistellig raste im August so manch eine Aktie nach unten – darunter auch Werte, die zuvor den Anlegern viel Freude machten. Selbst bei verschiedenen Top-Aktien des Monats haben Analysten einiges zu bemängeln.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss nach einem wechselhaften Handel am Freitag mit einem Minus von 0,5 Prozent auf 13.388 Punkte. Auf Wochen- wie auf Monatssicht verlor der japanische Leitindex ebenfalls. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,9 Prozent auf 1106 Punkte. An den Börsen in Taiwan, Südkorea, Australien, China und Shanghai ging es hingegen aufwärts.

Zu den Verlieren in Japan gehörten Inpex mit einem Minus von 2,0 Prozent und Japan Petroleum Exploration mit einem Abschlag von 2,3 Prozent. Deutlich nach oben ging es für die Panasonic -Aktie mit 2,4 Prozent. Der Konzern teilte mit, erstmals seit eineinhalb Jahren wieder eine Dividende zu zahlen.

Den taiwanischen Markt beflügelten die Autohersteller sowie die Schwergewichte HTC und TSMC. Für TSMC ging es 3,4 Prozent nach oben. Der Euro hat sich zum Wochenausklang in Asien etwas stärker gezeigt. Ein Euro wurde am Freitag mit 1,3248 Dollar bewertet nach 1,3240 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 98,13 Yen gehandelt nach 98,34 Yen in den USA.

Von

rtr

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