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30.07.2014

11:08 Uhr

Börse Moskau

Russische Börse legt trotz Sanktionen zu

Die Moskauer Börse bleibt unbeeindruckt von den verschärften Sanktionen gegen Russland und befindet sich weiter im Aufwind: Die Leitindizes stiegen, auch der Rubel stabilisierte sich. Nach gaben nur einzelne Kurse.

Die Moskauer Börse legt unbeeindruckt von den Sanktionen gegen Russland zu. dpa/picture-alliance

Die Moskauer Börse legt unbeeindruckt von den Sanktionen gegen Russland zu.

FrankfurtVon der Verschärfung der europäischen Sanktionen gegen Russland haben sich die Anleger am Mittwoch nicht irritieren lassen. Die Leitindizes der Moskauer Aktienbörse legten jeweils um mehr als zwei Prozent zu. Auch die russische Währung stabilisierte sich. Ein Dollar kostete mit 35,76 Rubel 0,1 Prozent weniger als am Vortag.

„Die Sanktionen waren keine große Überraschung“, schrieb Analystin Natalia Orlowa von der Alfa Bank in einem Kommentar. „Die gute Nachricht ist, dass die EU sich die Möglichkeit offen gehalten hat, die Maßnahmen bald wieder zu mildern.“ Schließlich solle in drei Monaten geprüft werden, ob die Strafen beibehalten würden.

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Eine Entspannung war auch am Markt für Credit Default Swaps (CDS) zu erkennen. Die Absicherung eines zehn Millionen Dollar schweren Pakets russischer Anleihen gegen Zahlungsausfall verbilligte sich um 4000 auf 227.000 Dollar, teilte der Datenanbieter Markit mit.

Unter Verkaufsdruck gerieten dagegen VTB, nachdem die USA die zweitgrößte russische Bank und ihre Tochter Bank of Moskow auf die Sanktionsliste gesetzt hatten. VTB-Titel brachen um bis zu 3,8 Prozent ein.

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Von

rtr

Kommentare (3)

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Herr Fred Meisenkaiser

30.07.2014, 11:36 Uhr

Wen stören die europäischen Sanktionen? Schließlich ist der Absatz in die Zukunftsmärkte China, Indien gesichert.

Bleibt nur der Nachgeschmack, dass die dummen Europäer als Vasallen der USA ihre eigene Wirtschaft ruinieren, ohne auch nur den geringsten glaubhaften Beweis einer Schuld Rußlands zu haben.

Dr Beitritt der Krim ist völkerrechtlich unbedenklich. Rußland hat sich in die Ukraine nicht eingemischt - erst wurde dies von den USA gefordert, nun zum Vorwurf gemacht.
Der Flugzeugabschuß erfolgte möglicherweise durch eine Ukrainische SU-25. Nur so ist zu begründen, warum die USA keine Satelittenfotos veröffentlichen und der ukrainische Geheimdienst die Gesprächsprotokolle nicht veröffentlicht.

Was also will man von Rußland?????

Gauck und Merkel werden dies wissen, schließlich lehnten sie einen Besuch der Olympischen Spiele in Sotschi zu einer Zeit ab, als wie Normalbürger noch nichts von der kommenden Krise ahnten!

Herr peter Spirat

30.07.2014, 12:02 Uhr

Man kann nur hoffen, dass die deutschen Entscheider das alles zum Anlass nehmen, um sich mehr und mehr vom Kriegstreiber USA und Israel abzukoppeln.

Zu allen Krisenzeiten waren die USA immer auf der Feindesseite.

Unsere Zukunft ist die Achse der Guten (D-RUS-CN)

Herr Norbert Wolter

30.07.2014, 16:58 Uhr

Zukunftsmarkt Indien? Also dort, wo die Vergewaltigung von Frauen en vogue sind? Zudem muss ich mir nur die indische Infrastruktur und den bürokratischen Dschungel dort ansehen, ganz zu schweigen vom Telefonnetz. Da nehme ich mir lieber gleich eine Buschtrommel.
China? Intransparente Banken und Bankbilanzen, Geisterstädte noch und nöcher! Rechte für Arbeitnehmer? Fehlanzeige! Smog ohne Ende in den Ballungszentren. Ja, ich investiere auch dort und zwar in einen Hersteller für Atemmasken.

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