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30.06.2015

23:35 Uhr

Börse New York

Aktien an der Wall Street drehen ins Plus

In den USA bescherte die Hoffnung auf eine Rettung Griechenland den Börsen zunächst ein Plus. Kanzlerin Angela Merkel brachte die Hoffnung jedoch zum Platzen. Überraschend positive Signale kommen von den Verbrauchern.

An der Börse in New York werden wieder mehr Kauforders getätigt. ap

Händler an der Wall Street

An der Börse in New York werden wieder mehr Kauforders getätigt.

New YorkUngeachtet des anhaltenden Hin und Her in der griechischen Schuldenkrise haben sich die US-Börsen am Dienstag leicht im Plus gehalten. Die griechische Regierung blitzte bei den Euro-Partnern mit der Bitte um eine Last-Minute-Verlängerung des Hilfsprogramms endgültig ab. Damit verliert das pleitebedrohte Land um Mitternacht den Zugriff auf Finanzmittel in Höhe von insgesamt rund 18 Milliarden Euro.

Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem betonte, dass erst nach dem griechischen Referendum am Sonntag über ein neues, drittes Programm verhandeln werden könne. EU-Diplomaten zufolge will Griechenland bei einer weiteren Telefonkonferenz der Euro-Gruppe am Mittwochvormittag neue Vorschläge präsentieren.

Die überraschend gute Stimmung der US-Verbraucher stützte dagegen die Märkte. Der private Konsum gilt als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft. Die Stimmung der US-Konsumenten verbesserte sich im Juni.

Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg stärker als erwartet auf 101,4 Punkte von 94,6 Zählern im Vormonat. Von Reuters befragte Experten hatten mit 97,3 Punkten gerechnet.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent höher auf 17.619 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 rückte um 0,3 Prozent auf 2063 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg rund 0,6 Prozent auf 4986 Punkte.

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Im Monatsvergleich gab der Dow 2,2 Prozent, der S&P 2,1 Prozent und der Nasdaq 1,6 Prozent ab. Nach mehrmaligen Richtungswechseln verabschiedete sich der Dax in Frankfurt mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 10.944,97 Punkten in den Feierabend. Der EuroStoxx50 verlor 1,3 Prozent auf 3.424,30 Zähler.

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