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23.09.2013

22:09 Uhr

Börse New York

Apple-Aktien ziehen deutlich an

Neue Spekulationen über eine Straffung der US-Geldpolitik belasteten die Wall Street. Nach dem Absatzrekord beim neuen iPhone stand auf Unternehmensseite Apple im Blickpunkt der Anleger.

Händler an der Wall Street: Zurückhaltung ist am Montag angesagt. ap

Händler an der Wall Street: Zurückhaltung ist am Montag angesagt.

New YorkNeue Spekulationen über eine Straffung der US-Geldpolitik haben die Wall Street zum Start in die neue Woche belastet. Anleger zeigten sich verunsichert über Äußerungen führender US-Notenbankvertreter, wonach ein Ausstieg aus den milliardenschweren Konjunkturhilfen doch noch in diesem Jahr anstehen könnte.

Auch positive Wirtschaftsdaten aus Europa und China sowie der klare Wahlerfolg von Bundeskanzlerin Angela Merkel konnten die Investoren nicht ermutigen. "Es gab gute Nachrichten aus China und Europa, und das Wahlergebnis in Deutschland ist gut für die Euro-Zone, aber die Fed bleibt im Fokus", sagte Analyst Peter Cardillo von Rockwell Global Capital.

Gefragt war allerdings die Apple-Aktie, die nach einem Verkaufsrekord in den ersten Tagen nach Markteinführung der neuen iPhone-Modelle knapp fünf Prozent zulegte.

Wie der Wall Street Handel lief

Video: Wie der Wall Street Handel lief

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 15.401 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 15.368 und knapp 15.467 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 fiel um knapp 0,5 Prozent auf rund 1702 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,25 Prozent auf 3765 Punkte nach. Der Dax beendete den Handel in Frankfurt 0,5 Prozent niedriger bei 8635 Zählern.

Mit dem New Yorker Fed-Regionalchef William Dudley hielt ein weiterer führender US-Notenbanker die Tür für einen Ausstieg aus der extrem lockeren Geldpolitik noch in diesem Jahr offen. Solange sich die Wirtschaft weiter erhole, sei der von Fed-Chef Ben Bernanke im Juni vorgegebene Zeitplan dafür noch sehr wohl intakt, sagte Dudley.

Bereits am Freitag hatte der Fed-Präsident vom Bezirk St. Louis, James Bullard, auf die Möglichkeit einer Straffung noch in diesem Jahr und in diesem Zusammenhang auf die nächste Notenbank-Tagung im Oktober verwiesen.

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