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08.10.2014

22:41 Uhr

Börse New York

Aussicht auf späte Zinswende lässt Börse jubeln

An der Wall Street sind die Kurse nach der Veröffentlichung Sitzungs-Protokolle der US-Notenbanker gestiegen. Es wächst die Hoffnung auf eine spätere Zinswende. Gespannt warteten Börsianer auf die Zahlen von Alcoa.

Ein Händler an der New Yorker Börse: Zum Start in den Mittwoch tut sich dort nicht viel. AFP

Ein Händler an der New Yorker Börse: Zum Start in den Mittwoch tut sich dort nicht viel.

New YorkDie Hoffnung auf eine spätere Zinswende in den USA hat der Wall Street am Mittwoch zu deutlichen Gewinnen verholfen. Die während der Handelszeit veröffentlichen Protokolle der US-Notenbank zeigten, dass die Fed den Zeitpunkt für eine Straffung der ultralockeren Geldpolitik vordringlich von der Konjunkturlage abhängig machen will. Unter Händlern setzte sich darauf hin die Ansicht durch, dass dies erst im dritten und nicht im zweiten Quartal kommenden Jahres zu erwarten sei.

Der Dow-Jones-Index schloss bei 16.994 Punkten 1,6 Prozent im Plus. Im Verlauf pendelte er zwischen 16.663 und 17.006 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 ging mit 1968 Zählern 1,75 Prozent höher aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq gewann 1,9 Prozent und schloss bei 4468 Punkten. In Frankfurt war der Dax mit 8995 Punkten und damit einem Minus von einem Prozent aus dem Handel gegangen.

"Der Arbeitsmarkt ist noch zu fragil, als dass die Fed bald die Zinsen anheben könnte", sagte Jim O'Donnell von Forward zum Fed-Protokoll. Dabei hatten zu Handelsanfang noch die enttäuschenden Konjunkturdaten der vergangenen Tage - besonders aus Deutschland - auf die Stimmung in New York gedrückt. "Die Investoren befürchten, dass die Schwäche in Europa auf die USA übergreifen könnte", sagte Charles Lieberman von Advisors Capital Management.

Nach Handelsschluss wurden die Geschäftszahlen von Alcoa erwartet, die traditionell die Bilanzsaison einläuten. Viele Experten fürchten, dass den amerikanischen Unternehmen im dritten Quartal der Wind ins Gesicht geblasen hat. Unter anderem sei der Anstieg des Dollar-Kurses für die Exportwirtschaft negativ. Alcoa-Titel notierten 1,9 Prozent im Minus.

Bei den Einzelwerten stand J.C. Penny im Fokus. Der Einzelhändler strich seinen Ausblick für das laufende Quartal zusammen und verwies auf ein "anhaltend schwieriges Umfeld". Penny-Aktien verloren knapp 10,9 Prozent.

Intel -Titel stiegen dagegen um 2,4 Prozent. Eine Tochterfirma schloss einen Vergleich über 750.000 Dollar mit dem US-Handelsministerium im Fall unerlaubter Verkäufe von Verschlüsselungssoftware nach China.

Auch die Apple -Aktie legte zu und schloss leicht über zwei Prozent. Der Großinvestor Carl Icahn kündigte auf Twitter an, er werde am Donnerstag einen offenen Brief an das Management des iPhone-Herstellers schicken. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Der weltgrößte Hersteller Genpflanzen Monsanto verringerte seinen Verlust dank eines starken Geschäfts mit Mais und Soja. Monsanto-Titel legten um 1,8 Prozent zu.

Der Tod des ersten Ebola-Patienten in den USA wirkte sich auch auf die US-Börse aus. Der Mann war mit einer experimentellen Arznei von Chimerix behandelt worden. Die Aktien des Pharmakonzerns verloren zeitweilig etwa 8,5 Prozent, um dann knapp ein Prozent im Minus zu schließen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 917 Millionen Aktien den Besitzer. 2490 Werte legten zu, 600 gaben nach und 105 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,43 Milliarden Aktien 1917 im Plus, 772 im Minus und 111 unverändert.

Die US-Staatsanleihen machten ebenfalls ein Auf und Ab durch und schlossen dann höher. Die zehnjährigen Papiere stiegen um 7/32 auf 100-15/32. Sie rentierten mit 2,32 Prozent. Die 30-jährigen Bonds stiegen um 2/32 auf 101-13/32 und hatten eine Rendite von 3,05 Prozent.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

08.10.2014, 20:51 Uhr

Vor Beginn der Berichtssaison in den USA halten die Händler den Atmen an
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Die FED hat es ermöglicht dass sich die Amerikanische Wirtschaft sich erholte und nun in einem positiven Aufbruch sich zeigt.

Während die Japaner noch nicht den Mut oder noch nicht die wirkliche Initiative ergriffen haben sich verstärkt mit dessen wirtschaftliche Produktionen sich verstärkt in Afrika einzubringen.

Man beklagt sich dass CHINA sich immer mehr in Afrika ausbreitet...und dieses nur zum eigenen Interesse Chinas=
da wenn CHINA tatsächlich Afrika und die Afrikanische Bevölkerung lieben würde...dann hätte China mit seine beinahe 5000 Jahren Erfahrung mit Viren...sich das Afrikanischer Ebola-Bekämpfung mehr angenommen...als sich nur um Rohstoffgewinnungen zu kümmern.

Dazu ist die EU momentan...selbst nach dem erneuten Vertrauensschenkung der EU-Wähler...IM TIEFSCHLAF...

ODER IN EINE OHNMACHT GEFALLEN...

dass nur noch Digital für viel BLA-BLA täglich sorgt

aber dem europäischen Kontinent keinerlei Vorwärtsbewegung einbringt.

Für die EU ist der Frühling, Sommer, Herbst oder der Winter an allem schuld...aber niemals gibt die EU zu dass dessen EU-Versagen die Türöffner sind für den immer mehr Chaos Entstehung innerhalb der EU und dessen Wirtschaft.

WIE soll einen europäischen Kontinent vorwärts kommen dass ständig von eigene Politiker bejammert wird aber man gerade aus der Politik ( Politik und Wirtschaft sind unzertrennlich )keinerlei Neue Wege aufbringt um etwa die permanente fast 30 Millionen EU-Arbeitslose endlich in Arbeit zu bringen...sich aber das ganze wie einen Virus sich ausbreitet...und wenn ein Arbeitsloser nichts mehr kauft...wird der der sich noch in Arbeit befindet arbeitslos.

Dann muss man den USA unter Barack Obama...

EINEN WELTLOB AUSSPRECHEN

für seinem Einsatz in der Welt...

das wiederum eine Nation auch an Wirtschaftlichen Austausch Erfolge einbringt.

Wer will schon zu den schwachen gehören ?
EU verliert.

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