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10.12.2013

00:25 Uhr

Börse New York

China bringt Wall Street leichte Gewinne

Konjunkturdaten aus China haben den US-Börsen Gewinne beschert. Der S&P-Index erreichte sogar ein Rekordhoch. Doch die Sorgen über die künftige Geldpolitik der USA wurden dennoch nicht ganz weggewischt.

Wie der Wall-Street-Handel lief

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New York Die Wall Street hat sich zum Wochenauftakt mit leichten Gewinnen präsentiert. Für positive Stimmung sorgten neue Inflationsdaten aus China. Demnach zogen die Preise im November weniger stark an als im Vormonat. Anleger schauten aber auch auf die Veranstaltungen führender US-Notenbanker. Sie erhofften sich von ihnen Hinweise zur künftigen Geldpolitik. In der kommenden Woche steht die letzte Fed-Sitzung des Jahres an. Experten rechnen damit, dass die Fed bald die Zügel stärker anzieht und ihr Anleihen-Ankaufprogramm zurückschraubt. „Es besteht kein Zweifel - irgendwann kommt der Ausstieg - im Dezember, März oder Juni. Die Fed-Vertreter bereiten die Märkte auf den Schritt vor“, sagte Tim Ghriskey vom Vermögensverwalter Solaris.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss kaum verändert auf 16.025 Punkten. Im Handelsverlauf bewegte er sich zwischen 16.015 und 16.058 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,2 Prozent auf 1808 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,2 Prozent auf 4068 Punkte. In Frankfurt schloss der Dax 0,2 Prozent fester bei 9195 Stellen. Damit lag er aber immer noch rund zwei Prozent unter seinem Niveau von Ende November, obwohl der Dezember üblicherweise der stärkste Monat des deutschen Leitindex ist. Seit Jahresbeginn hat er indes gut 20 Prozent zugelegt. Der EuroStoxx50 rückte am Montag 0,4 Prozent vor.

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Angst vor dem Ende der lockeren Geldpolitik treibt die Börsen nach unten. Einige Aktien verlieren zudem wegen Unternehmens- oder Branchen-Problemen. Doch auch in einer solchen Woche überrascht mehr als ein Wert positiv.

Zu den wenigen Einzelwerten, die im US-Fokus standen, gehörten der Catering-Konzern Sysco. Die Aktien stiegen um knapp zehn Prozent. Das Unternehmen will für 3,5 Milliarden Dollar den Rivalen US Foods übernehmen, einschließlich Schulden sogar mehr als acht Milliarden Dollar.

Die Papiere von McDonald's gaben um mehr als ein Prozent nach. Die Umsätze der Fast-Food-Kette fielen im November vor allem in den USA schwächer als erwartet aus.

Unter Druck standen Abercrombie & Fitch. Die strauchelnde Teenager-Modekette hält trotz des Widerstandes von Aktionären an ihrem umstrittenen Firmenchef Mike Jeffries fest. Sein im Februar auslaufender Vertrag werde um ein Jahr verlängert. Die Aktie verbilligte sich um 2,2 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 690 Millionen Aktien den Besitzer. 1485 Werte legten zu, 1476 gaben nach und 154 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,69 Milliarden Aktien 1050 im Plus, 1518 im Minus und 135 unverändert.

Von

rtr

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