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10.03.2014

21:40 Uhr

Börse New York

Chinesische Konjunkturdaten drücken Wall Street ins Minus

Ein unerwarteter Einbruch der chinesischen Exportwirtschaft hat den US-Börsen zu Wochenbeginn Verluste beschert. Bei den Einzelwerten rauschte die Boeing-Aktie ab. Dagegen war es ein guter Tag für Bananen.

Enttäuschende Exportdaten aus China sorgen für Skepsis auch bei den US-Anlegern. ap

Enttäuschende Exportdaten aus China sorgen für Skepsis auch bei den US-Anlegern.

New YorkDer unerwartete Einbruch der chinesischen Exportwirtschaft hat den Händlern an der US-Börse die Kauflaune verdorben. Nachdem die vergangene Handelswoche mit einem Rekordhoch zu Ende gegangen war, zeigten sich die Indizes am Montag schwächer. Zu den größten Verlierern gehörten die Aktien von Boeing, nachdem der Flugzeugbauer neue Probleme beim Dreamliner einräumen musste

Der Dow-Jones-Index schloss bei 16.418 Punkten 0,2 Prozent im Minus. Im Verlauf pendelte er zwischen 16.334 und 16.453 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 ging mit 1877 Zählern geringfügig tiefer aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq verlor ebenfalls minimal und schloss bei 4334 Punkten. In Frankfurt war der Dax mit 9265 Punkten und damit einem Minus von 0,9 Prozent aus dem Handel gegangen.

Am US-Markt wächst die Sorge, dass die chinesische Wirtschaft - die zweitgrößte der Welt - schwächer wachsen könnte als erwartet. Der Export aus dem Reich der Mitte brach im Februar unerwartet um 18,1 Prozent ein, während von Reuters befragte Analysten mit einem Anstieg gerechnet hatten. Allerdings könnte das chinesische Neujahresfest an dem Rückgang mit Schuld sein. Zudem seien Gewinnmitnahmen zu verzeichnen, sagte Paul Zemsky von ING Investment Management.

Die Boeing-Aktie schloss 1,2 Prozent im Minus. Der Flugzeughersteller hatte am Freitag Haarrisse in den Tragflächen von etwa 40 Dreamlinern entdeckt, die sich derzeit in der Produktion befinden. Das könnte die Auslieferung der Maschinen um einige Wochen verzögern.

Dagegen schnellten die Chiquita-Aktien 10,7 Prozent in die Höhe. Der Bananen-Konzern schließt sich mit dem irischen Rivalen Fyffes zum weltweit führenden Unternehmen der Branche zusammen.

Facebook -Titel stiegen um knapp 3,2 Prozent. UBS hatte zuvor das Kursziel auf 90 Dollar nach 72 Dollar erhöht.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 627 Millionen Aktien den Besitzer. 1297 Werte legten zu, 1694 gaben nach und 150 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,11 Milliarden Aktien 1175 im Plus, 1384 im Minus und 140 unverändert.

Kommentare (1)

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10.03.2014, 16:18 Uhr

Die Analysten wussten doch auch von dem Neujahrsfest.
Dann müssten sie doch das miteinberechnet haben. Also taugt das nicht als Ausrede. Oder sehe ich das falsch?

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