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09.05.2016

23:31 Uhr

Börse New York

Chinesische Mauer an der Wall Street

Schwache Konjunkturdaten aus China haben US-Anleger am Montag abgeschreckt. Ein erneutes Absacken des Ölpreises zog Energie-Papiere ins Minus. Eine deutsche Familie dagegen sorgte an der Wall Street für ein Plus.

Stabile Ölpreise haben zunächst für Stabilität an den US-Aktienmärkten gesorgt. Doch zum Schluss gab es nicht nur erfreute Gesichter. Reuters

Händler an der Börse New York

Stabile Ölpreise haben zunächst für Stabilität an den US-Aktienmärkten gesorgt. Doch zum Schluss gab es nicht nur erfreute Gesichter.

New YorkDie US-Börsen haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Schwache Konjunkturdaten aus China drückten beim Dow-Jones-Index der Standardwerte auf die Stimmung, sagten Händler.

Die Ein- und Ausfuhren der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft waren stärker als erwartet gesunken. Am Freitag hatte noch die Aussicht auf ein weiterhin moderates Zinserhöhungstempo dem Gesamtmarkt Auftrieb verliehen.

Der Dow-Jones schloss 0,2 Prozent tiefer bei 17.705 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legte indes um 0,1 Prozent auf 2058 Zähler zu. An der Technologiebörse stieg der Nasdaq um 0,3 Prozent auf 4750 Zähler. In Frankfurt hatte der Dax 1,1 Prozent fester bei 9980 Punkten geschlossen.

Die schwachen Konjunkturdaten aus China belasteten an der US-Börse unter anderem den Kurs des weltgrößten Baumaschinen-Herstellers Caterpillar, der um 3,5 Prozent nachgab. Weitaus stärker unter Druck gerieten die Papiere des Kupferproduzenten Freeport-McMoran mit einem Minus von knapp 11 Prozent.

Zuvor war der Kupferpreis nach enttäuschenden Außenhandelsdaten aus China abgesackt. Angesichts dessen verloren die Anteilscheine des Aluminiumherstellers Alcoa fast 6 Prozent an Wert.

US-Ölpreis niedriger als Freitagabend

Aktien von Firmen aus dem Energiesektor standen unter Druck, nachdem sich Öl im späten US-Handel deutlich verbilligt hatte. Im frühen Handel hatten die Preise noch zwei Prozent höher notiert, was Händler darauf zurückgeführt hatten, dass die aktuellen Waldbrände in Kanada auch einige Ölförderer treffen. Im Handelsverlauf verlor das Argument aber an Gewicht.

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US-Öl kostete pro Fass (159 Liter) am Ende mit 43,42 Dollar rund 2,8 Prozent weniger als am Freitagabend, Nordsee-Öl der Sorte Brent verbilligte sich um vier Prozent auf 43,57 Dollar.

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