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07.11.2014

23:19 Uhr

Börse New York

Der Dow kriecht zum Allzeithoch

Kaum Bewegung an den US-Börsen, doch die beiden wichtigsten Indizes reichen minimale Gewinne für neue Allzeithochs. Insgesamt bremsen gemischte Konjunkturdaten – sowie Walt Disney und Abercrombie.

Händler im New Yorker Handelssaal: Die Zahlen vom US-Arbeitsmarkt sind das große Thema. AFP

Händler im New Yorker Handelssaal: Die Zahlen vom US-Arbeitsmarkt sind das große Thema.

New YorkDie US-Börsen haben sich am Freitag angesichts gemischter Signale vom Arbeitsmarkt nur wenig vom Fleck bewegt. Dennoch markierten der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 neue Allzeithochs. Ein höherer Ölpreis trieb vor allem Aktien aus dem Energiesektor an.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,1 Prozent höher bei 17.573 Punkten, nachdem er im Verlauf zwischen 17.493 und 17.575 Stellen gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500 ging mit 2031 Stellen aus dem Handel, was ein Plus von 0,03 Prozent bedeutete. Die Technologiebörse Nasdaq gab indes 0,1 Prozent auf 4632 Zähler nach.

Im Wochenvergleich verbesserte sich der Dow Jones um 1,1 Prozent, der S&P 500 um 0,7 und die Nasdaq um knapp 0,1 Prozent.

Der Dax verlor 0,9 Prozent auf 9291 Punkte und damit auf Wochensicht 0,4 Prozent.

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Zwar wurden im Oktober in den USA nur 214.000 neue Jobs geschaffen - Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 231.000 gerechnet. Allerdings sank die Arbeitslosenquote auf 5,8 Prozent, den tiefsten Stand seit Juli 2008.

Analysten zufolge reichten die Daten nicht aus, um die Kurse deutlich nach oben zu bringen, schürten aber auch keine Zweifel an einer grundsätzlichen Erholung. „Man muss einfach auf die Konjunktur setzen“, erklärte David Kelly von JPMorgan Funds.

„Die Fundamentaldaten sehen nach einem Full House aus: Die Bilanzen sind wirklich solide, wir wachsen mit einem schönen Tempo und das Vertrauen hat sich verbessert.“

Eines der Bremsklötze an der Wall Street waren die Aktien von Walt Disney mit einem Minus von 2,2 Prozent. Ursache war ein Gewinnrückgang beim Sportkanal ESPN. Die Anteilsscheine von Abercrombie & Fitch stürzten um knapp 17 Prozent ab, weil der Modekette die Kunden weglaufen und das Geschäft deshalb im abgelaufenen Quartal deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb.

Zu den stärkeren Energiewerten gehörten Chesapeake mit einem Plus von drei Prozent. Auch Newfield legten dank des höheren Ölpreises mehr als drei Prozent zu.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,77 Milliarden Aktien den Besitzer. 1869 Werte legten zu, 1188 gaben nach und 139 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,87 Milliarden Aktien 1321 im Plus, 1370 im Minus und 128 unverändert.

Am Rentenmarkt sorgten die Arbeitsmarkt-Daten für Kursgewinne. Der Bericht stärkte die Überzeugung einiger Investoren, dass die US-Notenbank noch mindestens bis Ende 2015 mit einer Zinserhöhung warten wird. Das zehnjährige Papier gewann 19/32 auf 100-19/32. Dadurch sank die Rendite auf 2,30 Prozent. Die 30-jährigen Titel legten 1-4/32 zu auf 101-24/32 und rentierten mit 3,04 Prozent.

Von

rtr

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