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29.09.2016

23:30 Uhr

Börse New York

Die Märkte machen einen Schritt zurück

Die Erholung der vergangenen Tage ist an der Wall Street verflogen. Nach kurzer Euphorie über eine mögliche Opec-Einigung dominierten am Donnerstag Unternehmensnachrichten. Im Fokus stand etwa die Deutsche Bank.

Der Wall Street ist am Donnerstag etwas die Kraft ausgegangen. AP

New York Stock Exchange

Der Wall Street ist am Donnerstag etwas die Kraft ausgegangen.

New YorkAn der Wall Street sind am Donnerstag wieder Sorgen über den Zustand der Finanzbranche aufgekommen. Belastet von Kursverlusten bei der Deutschen Bank gaben die Börsen nach.

"Die Märkte machen nach einigen ziemlich guten Tagen einen Schritt zurück", sagte Paul Nolte, Portfolio-Manger bei Kingsview Asset Management in Chicago. Einige Börsianer bereinigten zudem kurz vor dem Monatsende ihre Positionen. Darüber hinaus machten den New Yorker Aktienmärkten Kursabschläge bei Aktien aus dem Gesundheitssektor zu schaffen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,1 Prozent tiefer auf 18.143 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,9 Prozent auf 2151 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel 0,9 Prozent auf 5269 Stellen. In Europa überzeugte die überraschende Einigung der Opec-Länder auf eine Obergrenze für die Ölförderung die Aktienanleger nicht. Der Dax schloss 0,3 Prozent niedriger bei 10.405 Punkten. Der EuroStoxx50 trat bei 2991 Punkten auf der Stelle.

Nach Börsenschluss in New York wurde noch eine Rede von US-Notenbankchefin Janet Yellen erwartet. Der Markt hofft auf Hinweise über den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung. Fed-Vertreter Patrick Harker sagte zuvor, dass der Ausgang des Zinstreffens im Dezember noch nicht klar ist.

Und sein Kollege Dennis Lockhart äußerte die Ansicht, es sollte zunächst auf weitere Konjunkturfortschritte geachtet werden, bevor die Zinsen erhöht werden. Im zweiten Quartal wuchs die US-Wirtschaft etwas schneller als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg den jüngsten Daten des Handelsministeriums zufolge von April bis Juni mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 1,4 Prozent.

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