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07.02.2017

00:04 Uhr

Börse New York

Dow bleibt über 20.000 Punkten

Zum Wochenauftakt fehlen der Wall Street Impulse. Die Politik von US-Präsident Trump verunsichert die Börse, die Freude über Konjunkturdaten vom Freitag verfliegt. Doch ein Spielwarenhersteller sorgt für Überraschung.

Alle Augen auf Trump. Reuters, Sascha Rheker

Wartende Blicke in New York

Alle Augen auf Trump.

New YorkDie US-Börsen haben sich am Montag kaum von der Stelle bewegt. Die zuletzt auf Hochtouren laufende Berichtssaison legte zu Wochenbeginn eine Atempause ein - damit fehlten von dieser Seite Impulse für eine klare Richtung. Auch kursbewegende Konjunkturdaten gab es zum Wochenauftakt nicht.

Am Freitag hatte ein stark ausgefallener Arbeitsmarktbericht die Kurse an der Wall Street angeschoben. Doch nun seien die Anleger wieder vorsichtiger, weil die nächsten Schritte von US-Präsident Donald Trump nur schwer berechenbar seien, schrieb Craig Erlam vom Broker Oanda.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent tiefer auf 20.052 Punkten. Damit blieb der New Yorker Leitindex zwar unter seinem anderthalb Wochen alten Rekordwert von 20.125 Punkten, behauptete sich aber locker über der viel beachteten Marke von 20.000 Punkten.

Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,2 Prozent auf 2292 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,1 Prozent auf 5663 Punkte. In Europa nahmen Aktienanleger ihre Gewinne mit. Der Dax fiel um 1,2 Prozent auf 11.509 Punkte, der EuroStoxx50 verlor etwa ein Prozent.

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Auch die Unsicherheit über den Kurs von US-Präsident Donald Trump versetzte der Wall Street einen Dämpfer. Mögliche Beschränkungen beim internationalen Handel und der Einwanderung lasteten auf der Stimmung: "Der Markt sucht bei der Politik des Weißen Hauses nach Richtung", sagte Ökonom Albert Brenner vom Vermögensverwalter United Wealth Management. Nach zwei juristischen Schlappen im Streit über den Einreisestopp für Bürger mehrerer muslimischer Länder verschärfte Trump die Einreisekontrollen.

Technologie-Riesen wie Apple, Google und Microsoft suchten derweil einen Schulterschluss gegen das von Trump verordnete Einreiseverbot. Der umstrittene Bann für Bürger aus sieben muslimisch geprägten Ländern füge der US-Wirtschaft erheblichen Schaden zu, heißt es in einem Schriftstück, das von knapp 100 Firmen unterzeichnet und bei einem US-Berufungsgericht in San Francisco eingereicht wurde.

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