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07.04.2015

22:14 Uhr

Börse New York

Dow Jones schließt leicht im Minus

Die Geldpolitik der Fed trägt nicht die erhofften Früchte. Vor allem der Arbeitsmarkt bereitet Probleme, daher wird über eine spätere Zinswende spekuliert. Der Dow Jones schloss nach Aufwärtstrend am Dienstag im Minus.

An der Wall Street geht es weiter aufwärts. Enttäuschende Jobdaten sorgen für Spekulationen über eine spätere Zinswende und lassen die Kurse steigen. AFP

Händlerin in New York:

An der Wall Street geht es weiter aufwärts. Enttäuschende Jobdaten sorgen für Spekulationen über eine spätere Zinswende und lassen die Kurse steigen.

New YorkDie Wall Street ist am Dienstag mit Abschlägen aus dem Handel gegangen. Nach den positiven Impulsen im Tagesverlauf durch die milliardenschwere FedEx-Übernahme und neu erweckten Hoffnungen auf eine spätere Zinswende drückten zum Ausklang vor allem Kursverluste der Versorger-Titel die Indizes ins Minus.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss leicht tiefer bei 17.875 Punkte. Im Verlauf pendelte er zwischen 17.871 und 17.983 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,2 Prozent auf 2076 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel 0,1 Prozent auf 4910 Punkte. Die europäischen Aktienindizes hatten hingegen Aufschläge verzeichnet: Der Dax gewann 1,3 Prozent auf 12.123,52 Zähler und lag damit knapp hundert Punkte unter seinem Mitte März erreichten Allzeithoch. Der EuroStoxx50 stieg um 1,4 Prozent auf 3768,72 Zähler.

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Für Kursbewegungen sorgte die geplante Milliardenübernahme von TNT Express durch den US-Paketriesen FedEx ID:nL6N0X40VQ]. FedEx-Anleger honorierten die Pläne mit einem Kursaufschlag von 2,7 Prozent. Die Aktien des niederländischen Konzerns schossen um 28 Prozent auf 7,69 Euro in die Höhe. Die Amerikaner wollen acht Euro je Anteilsschein in bar zahlen.

Informatica gewannen 4,3 Prozent an Wert. Der Finanzinvestor Permira kauft den Firmensoftware-Entwickler für 5,3 Milliarden Dollar. Anschließend sollen die Informatica-Aktien von der Börse genommen werden.

Zu den Verlierern gehörten dagegen die Papiere von General Motors. Sie fielen 2,5 Prozent. Zuvor hatte Kanada angekündigt, sich von seinen restlichen GM-Anteilen zu trennen. 73,4 Millionen GM-Aktien gehen in den Besitz von Goldman Sachs über. Einen Preis nannte die kanadische Regierung nicht. Sie war bei der Rettung des Autobauers mit Milliarden eingesprungen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 660 Millionen Aktien den Besitzer. 1352 Werte legten zu, 1699 gaben nach und 125 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,57 Milliarden Aktien 1268 im Plus, 1458 im Minus und 143 unverändert.

An den US-Kreditmärkten legten die zehnjährigen Staatsanleihen um 6/32 auf 101-02/32 nach. Sie rentierten mit 1,8888 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verteuerten sich um 32/32 auf 99-20/32 und hatten eine Rendite von 2,522 Prozent. Analysten zufolge spiegelten die Aufschläge die Einschätzung wider, dass die Zinsen zwar zu einem bestimmten Zeitpunkt steigen würden - nur eben nicht jetzt.

Von

rtr

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