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05.07.2017

23:07 Uhr

Börse New York

Dow Jones tritt auf der Stelle

Nach dem Feiertag sind die US-Börsen am Mittwoch uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index bewegte sich kaum und schloss schließlich leicht im Minus. Der Ölpreis, Tesla und Autoteilehändler enttäuschten.

Die Händler an der New Yorker Börse hielten sich im Vorfeld der Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Fed-Sitzung zurück. AP

Wall Street

Die Händler an der New Yorker Börse hielten sich im Vorfeld der Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Fed-Sitzung zurück.

New YorkDie Wall Street hat am Mittwoch freundlich geschlossen. Aktien von Energiekonzernen standen angesichts des kräftigen Ölpreis-Rückgangs unter Druck, Technologiefirmen wie die Chiphersteller AMD, Micron und Nvidia legten hingegen zu.

Der Dow-Jones-Index schloss minimal tiefer bei 21.478 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,15 Prozent auf 2432 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,7 Prozent auf 6150 Stellen. Am Dienstag waren die US-Börsen geschlossen geblieben. In Frankfurt ging der Dax 0,1 Prozent fester aus dem Handel.

Wenig Auswirkungen auf den Handelsverlauf hatte die Veröffentlichung der Protokolle der Juni-Zinssitzung der US-Notenbank. Demnach macht die hartnäckig niedrige Inflation der Fed mit Blick auf die angepeilte weitere Zinserhöhung in diesem Jahr zusehends Kopfschmerzen. Einige Währungshüter befürchten, dass sich der als zu niedrig empfundene Preisdruck verfestigen könnte. Die meisten Führungsmitglieder sind aber der Meinung, dass sich aus den jüngst relativ niedrig ausgefallenen Inflationsraten noch kein Trend ableiten lässt.

Wie der Wall-Street-Handel lief

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Öl verbilligte sich um rund vier Prozent pro Fass. Auslöser dafür waren Berechnungen, wonach die Opec-Länder im Juni mehr Öl als im Mai ausgeführt haben. An der Wall Street verloren Aktien von Exxon und Chevron gaben je 1,5 Prozent nach.

Tesla sackten um 7,2 Prozent auf 327 Dollar ab. Der Elektroauto-Hersteller hatte am Montag erklärt, sein Absatzziel im ersten Halbjahr nur knapp erreicht zu haben. Am Mittwoch senkte Goldman Sachs ihr Tesla-Kursziel auf 180 Dollar und behielt die Empfehlung „verkaufen“ bei.

Aktien von Vantiv verloren 2,4 Prozent. Der US-Zahlungsabwickler kauft für 10 Milliarden Dollar den britischen Rivalen Worldpay. Dessen Papiere sackten um neun Prozent ab, nachdem sie am Dienstag im Zuge von Spekulationen über einen Bieterkampf noch 25 Prozent zugelegt hatten.

Schwer unter Druck standen auch Aktien von Autoteile-Händlern. Grund waren schwache Quartalszahlen des Anbieters O'Reilly. Dessen Papiere brachen um 19 Prozent ein und zogen auch Advance Auto Parts und Autozone mit nach unten, die elf beziehungsweise 9,6 Prozent nachgaben. Analyst Seth Basham von Wedbush sagte, die Firmen litten darunter, dass Kunden mit eher geringem Einkommen angesichts steigender Gesundheits,- Wohnungs- und Kreditkosten weniger Geld hätten. Zudem halte sich die Kundengruppe der Einwanderer wegen der Unsicherheit über die Politik von Präsident Donald Trump zurück.

Protokoll der Fed-Sitzung

Diskussion um Zinserhöhung wird veröffentlicht

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An der New York Stock Exchange wechselten rund 890 Millionen Aktien den Besitzer. 1123 Werte legten zu, 1781 gaben nach und 170 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,85 Milliarden Aktien 1253 im Plus, 1612 im Minus und 226 unverändert.

US-Staatsanleihen legten zu. Die zehnjährigen Bonds kletterten um 6/32 auf 100-12/32. Sie rentierten mit 2,332 Prozent. Die 30-Jährigen legten 11/32 auf 102-32/32 zu und hatten eine Rendite von 2,852 Prozent.

Von

rtr

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