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22.12.2016

23:34 Uhr

Börse New York

Dow Jones ziert sich

Verschnaufpause vor Weihnachten: Die 20.000er-Marke erweist sich für den Dow Jones als zäher Widerstand. US-Konjunkturdaten trüben die Stimmung – offenbar haben die meisten Anleger ihre Bücher für 2016 schon geschlossen.

Der Leitindex steht derzeit bei 19.911,88 Punkten. AFP; Files; Francois Guillot

Leichter Verlust bei Dow Jones

Der Leitindex steht derzeit bei 19.911,88 Punkten.

New YorkDie Wall Street hat am Donnerstag eine Verschnaufpause eingelegt. Die Umsätze blieben kurz vor den Feiertagen dünn, Anleger hielten sich mit ihren Engagements zurück. „Die Märkte sind in Urlaubsstimmung, da immer weniger Händler an ihren Arbeitsplätzen sitzen und Investoren Pläne für Silvester machen“, sagte Hussein Sayed, Chef-Anlagestratege vom Online-Broker FXTM.

Zudem trübten US-Konjunkturdaten die Stimmung etwas. So stiegen die Konsumausgaben - Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft - mit 0,2 Prozent nur halb so stark wie erhofft. Die Frühindikatoren blieben unverändert.

Der Standardwerteindex Dow Jones schloss 0,1 Prozent tiefer auf 19.918 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,2 Prozent auf 2260 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,4 Prozent auf 5447 Punkte.

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Bei den Einzelwerten sprangen Micron Technologies knapp 13 Prozent in die Höhe. Der Anbieter von Speicherchips für PC hatte zuvor einen Quartalsgewinn über Markterwartungen vorgelegt.

Walmart sackte am Dow-Ende um 2,32 Prozent ab und im S&P 500 verloren die Anteile von Target 4,40 Prozent. Die Titel der Kreditkartenanbieter American Express und Visa gaben um 0,98 beziehungsweise 0,31 Prozent nach.

Bed, Bath & Beyond brachen dagegen um mehr als neun Prozent ein. Der Quartalsumsatz des Händlers für Haushaltsartikel und Einrichtungsgegenstände ging überraschend zurück.

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Mit einem Minus von 13,89 Prozent straften die Anleger den Software-Konzern Red Hat für einen enttäuschenden Quartalsumsatz und einen trüben Ausblick ab. Hinzu kam die Rücktrittsankündigung von Finanzchef Frank Calderoni.

Der Eurokurs büßte im US-Handel seine zwischenzeitlichen Gewinne aus dem europäischen Geschäft wieder ein. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0436 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0444 (Mittwoch: 1,0421) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9575 (0,9596) Euro.

In Frankfurt verlor der Dax 0,1 Prozent auf 11.456,10 Punkte, der EuroStoxx50 schloss kaum verändert bei 3269,51 Zählern. „Die Bücher sind bei den meisten Profis für das Jahr schon geschlossen“, sagte Jochen Stanzl, Analyst des Online-Brokers CMC Markets.

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An der New York Stock Exchange wechselten rund 720 Millionen Aktien den Besitzer. 1242 Werte legten zu, 1694 gaben nach und 161 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,56 Milliarden Aktien 998 im Plus, 1874 im Minus und 204 unverändert.

Die US-Kreditmärkte ließen kurz vor den Feiertagen leicht Federn. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 3/32 auf 95-6/32. Die Rendite stieg auf 2,553 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 6/32 auf 95-1/32 und rentierte mit 3,133 Prozent.

Kommentare (1)

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22.12.2016, 17:56 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

SPIEGEL

Danke

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