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15.11.2016

23:07 Uhr

Börse New York

Dow schließt über 18.900 Punkten

US-Anleger trauen dem „Trump-Effekt“ nicht ganz. Am Dienstag brauchten die Indizes eine ganze Weile, um eine gemeinsame Richtung zu finden. Zum Börsenschluss gab es Gewinne. Daran hat auch Warren Buffett einen Anteil.

Welche politischen Schritte plant Donald Trump genau? AP

Wall-Street-Händler

Welche politischen Schritte plant Donald Trump genau?

New YorkDie Rally an der New Yorker Wall Street hat sich am Dienstag fortgesetzt: Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schaffte im späteren Handelsverlauf den Dreh ins Plus und schloss erstmals über der Marke von 18.900 Punkten. Vor allem Technologiewerte waren wieder gefragt, nachdem sie in den vergangenen Tagen nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten unter Druck geraten waren. Energiewerte profitierten vom steigenden Ölpreis.

Dagegen gaben unter anderem Finanzwerte nach. Sie waren zuvor wegen der Aussichten auf eine geringere Regulierung unter Trump deutlich gestiegen. "Im Moment gibt es so etwas wie eine Atempause", sagte Analystin Marcelle Daher von John Hancock Financial Services.

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Nach der Wahl setzten die US-Börsen auf ein Konjunkturprogramm seitens Trump, was die Kurse deutlich in die Höhe trieb. Der Markt warte nun auf mehr Details zu Trumps künftiger Politik, sagte Investmentstratege Mark Watkins von der Private Client Group der U.S. Bank. Auch die anstehenden Personalentscheidungen des designierten US-Präsidenten würden mit Spannung erwartet.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg um 0,3 Prozent auf 18.923 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,8 Prozent zu auf 2180 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 1,1 Prozent auf 5276 Stellen. Dax und EuroStoxx50 gewannen bis Handelsschluss in Europa jeweils ein knappes halbes Prozent auf 10.735 und 3052 Punkte.

Aus dem Bündel überwiegend gut ausgefallener Konjunkturdaten am Dienstag fanden vor allem die Einzelhandelsumsätze Beachtung. Am Markt wurden sie vornehmlich als möglicher weiterer Impulsgeber für die US-Notenbank Fed gesehen, die Zinsen noch im Dezember anzuheben. Diese Meinung vertreten etwa die NordLB oder die Helaba.

Nur wenige Stimmen sind vorsichtiger und glauben trotz der zunehmend robuster werdenden US-Wirtschaft nicht an eine Anhebung. „Die große Ungewissheit, wie es wirtschaftspolitisch weitergeht, spricht dagegen“, meint etwa Volkswirt Martin Moryson von Sal. Oppenheim unter Verweis auf den Wahlsieg Trumps.

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