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06.12.2013

00:56 Uhr

Börse New York

Dow zum fünften Tag in Folge im Minus

Die unerwartet zügige Erholung der US-Wirtschaft belastet am Donnerstag erneut die Wall Street. Börsianer fürchten, dass die Notenbank ihre massive Stützung der Konjunktur bereits früher drosselt als bislang angenommen.

Wie der Wall-Street-Handel lief

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New YorkDie unerwartet zügige Erholung der US-Wirtschaft hat am Donnerstag erneut die Wall Street belastet. Börsianer fürchten, dass die Notenbank ihre massive Stützung der Konjunktur bereits früher drosseln könnte als bislang angenommen. In diesem Fall würde ein entscheidender Antrieb der jüngsten Rekordjagd an den Börsen wegfallen - diese Aussicht bereitet Anlegern Sorgenfalten.

Vor Handelsbeginn veröffentlichte Daten zeigten, dass die Wirtschaft im dritten Quartal schneller zulegte als bislang gedacht. Auch auf dem Arbeitsmarkt geht es weiter bergauf: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gingen die dritte Woche in Folge zurück.

Die überraschend geringe Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe lasse erwarten, dass die am Freitag zur Veröffentlichung anstehenden Beschäftigtenzahlen für November ebenfalls positiv ausfielen, sagte Oliver Roth, Chef-Händler des Bankhauses Close Brothers Seydler. „Eine niedrigere Arbeitslosenquote bedeutet, dass die Fed eine Drosselung ihrer Wertpapierkäufe erwägen muss.“ Bislang pumpt die US-Notenbank zur Ankurbelung der Konjunktur 85 Milliarden Dollar monatlich in die Finanzmärkte.

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Der Dow-Jones-Index mit den 30 Standardwerten schloss 0,4 Prozent tiefer auf 15.821 Punkten. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 15.809 und 15.896 Punkten. Der breiter aufgestellte S&P 500 gab ebenfalls um 0,4 Prozent auf 1785 Stellen nach. Die Technologiebörse Nasdaq ließ 0,1 Prozent auf 4033 Punkte Federn. In Frankfurt verlor der Dax 0,6 Prozent auf 9084,95 Punkte, und der EuroStoxx50 gab sogar 1,2 Prozent auf 2956,87 Zähler nach.

Bei den Einzelwerten gehörten Apple -Aktien zu den Gewinnern mit einem Kursanstieg von 0,5 Prozent. Nach monatelangen Verhandlungen einigte sich der Konzern dem „Wall Street Journal“ zufolge mit dem weltgrößte Mobilfunkanbieter China Mobile auf eine Allianz. Damit könne Apple ab etwa Mitte des Monats seine iPhones den Kunden des chinesischen Handy-Giganten anbieten.

Die Titel von Aeropostale gaben 2,9 Prozent nach, weil die Bekleidungs-Kette für das Weihnachtsgeschäft einen großen Verlust prognostizierte.

Die Aufgabe der Marke Chevrolet in Europa kam bei den GM -Aktionären gut an: Die Aktie kletterte um fast ein Prozent.

Auf den Verkaufslisten der Börsianer stand dagegen Microsoft. Die Anteilsscheine des Softwareriesen verbilligten sich bei hohen Umsätzen um 2,4 Prozent. Zuvor hatte Ford-Chef Alan Mulally einen Kommentar zu Spekulationen abgelehnt, wonach er künftig Microsoft führen soll.

Abgestraft wurden auch die Dividendenpapiere von JC Penney mit einem Kurseinbruch von mehr als acht Prozent. Die Bank Morgan Stanley hatte zuvor ihre Einschätzung für die Aktie mit "Untergewichten" bekräftigt. Die Analysten des Geldhauses halten die Papiere für überbewertet. Der Konzern verliere weiterhin Marktanteile und bekomme die harte Konkurrenz zu spüren.

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rtr

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