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13.01.2011

16:19 Uhr

Börse New York

Enttäuschende Jobdaten ziehen Dow Jones ins Minus

Die anhaltend angespannte Lage am US-Arbeitsmarkt hat am Donnerstag die Wall Street belastet. Trotz der wirtschaftlichen Erholung fielen neue Jobdaten schlechter aus als erwartet und drückten die Stimmung am Markt.

HB NEW YORK. Die US-Börsenbarometer schlossen leicht im Minus. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,2 Prozent tiefer auf 11 732 Punkten aus dem Handel. Das Marktbarometer bewegte sich in einer Spanne zwischen 11 701 und 11 757 Punkten.

Der breiter gefasste S&P-500 verlor ebenfalls 0,2 Prozent auf 1284 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte 0,1 Prozent im Minus mit 2735 Punkten. In Frankfurt beendete der Dax die Sitzung 0,1 Prozent im Plus bei 7075 Zählern.

Den grundlegenden Trend in New York bezeichneten Börsianer allerdings als optimistisch. "Wir befinden uns weiter in einem Bullen-Markt", sagte Angel Mata von Stifel Nicolaus Capital Markets. "Korrekturen durch Gewinnmitnahmen werden häufig durch Negativnachrichten ausgelöst", ergänzte Anlagestratege Tim Ghriskey von Solaris Asset Management. "Die Erstanträge könnten solch ein Negativereignis sein, nach dem die Händler Ausschau halten." Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg in der vergangenen Woche so stark wie seit sechs Monaten nicht mehr. "Die Daten zeigen, dass sich der Arbeitsmarkt nur zögerlich erholt und es schwierig werden wird, die Arbeitslosenquote zu senken", sagte Analyst Omer Esiner von Commonwealth Foreign Exchange.

Stark unter Druck stand die Aktie des Pharmakonzerns Merck & Co, der seine Aktionäre mit Neuigkeiten zur Entwicklung eines Hoffnungsträgers enttäuschte. So teilte das Unternehmen mit, der Blutverdünner Vorapaxar sei ungeeignet für Schlaganfall-Patienten. Merck-Papiere rutschten 6,6 Prozent ab.

Auch Marathon Oil zog das Interesse der Anleger auf sich. Der Kurs schnellte aber sechs Prozent nach oben. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben, sein Raffinerie- und Pipelinegeschäft abzuspalten und zu einer eigenständigen Gesellschaft zu machen.

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