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24.05.2017

22:47 Uhr

Börse New York

Fed-Optimismus schiebt Wall Street an

Die Ergebnisse der US-Notenbank-Sitzung haben die Anleger an der Wall Street beruhigt: Der Handelstag wurde mit einem Plus abgeschlossen. Bei den Einzelwerten stand Tiffany nach Quartalszahlen unter Druck.

Bei den Einzelwerten stand am Mittwoch die Aktie von Michael Kors im Fokus der Anleger. Reuters

Händler an der Wall Street

Bei den Einzelwerten stand am Mittwoch die Aktie von Michael Kors im Fokus der Anleger.

New YorkDie zuversichtliche Konjunktureinschätzung der US-Notenbank hat der Wall Street am Mittwoch zu Gewinnen verholfen. Die Fed-Führungskräfte gehen davon aus, dass sich die Wirtschaft nach dem schwachen Jahresauftakt berappeln wird, wie aus den Protokollen der Sitzung von Anfang Mai hervorgeht. Sollten sich die Erwartungen erfüllen, halten es die Währungshüter für angebracht, die Zinsen bald anzuheben.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging knapp 0,4 Prozent im Plus bei 21.012 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,25 Prozent auf 2404 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte um 0,4 Prozent auf 6163 Punkte zu. Europas Anleger hatten sich dagegen zurückgezogen. Der Dax schloss 0,1 Prozent im Minus bei knapp 12.643 Punkten, der EuroStoxx50 verlor 0,2 Prozent auf 3587 Zähler.

Aus den Fed-Protokollen ging zwar auch hervor, dass die Notenbank vor der zweiten Zinserhöhung in diesem Jahr weitere Hinweise auf eine Festigung des Aufschwungs sehen will. Aus Sicht der Währungshüter ist es klug, zusätzliche Anzeichen dafür abzuwarten. Experten wie Chefmarktstratege Michael O'Rourke, von JonesTrading gingen aber dennoch davon aus, dass es im kommenden Monat wohl soweit sein dürfte, so lange der Arbeitsmarktbericht für den Monat Mai "ok" ausfallen werde.

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Bei den Einzelwerten stand in New York unter anderem Tiffany im Fokus. Die Kaufzurückhaltung von Touristen und die starke Konkurrenz auf dem heimischen US-Markt machen dem Luxusjuwelier zu schaffen. Tiffany-Aktien verloren nach enttäuschenden Quartalszahlen 8,7 Prozent an Wert

Beim Rohstoffhändler Bunge ging es ein Prozent nach oben. Das Unternehmen erklärte, nicht in Fusionsverhandlungen mit dem Rivalen Glencore zu stehen.

Praxair verteuerten sich um 1,8 Prozent. Praxair und Linde kommen ihrem umstrittenen Zusammenschluss zum weltgrößten Industriegasekonzern einen wichtigen Schritt näher. Die Unterhändler einigten sich grundsätzlich über den Fusionsvertrag. Linde-Papiere kletterten in Frankfurt um 2,8 Prozent auf 170,70 Euro an die Dax-Spitze.

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An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,8 Milliarden Aktien den Besitzer. 1645 Werte legten zu, 1265 gaben nach und 169 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,66 Milliarden Aktien 1444 im Plus, 1352 im Minus und 258 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen stiegen um 9/32 auf 100-3/32. Die Rendite sank auf 2,252 Prozent. Der 30-jährige Bond kletterte 14/32 auf 101-17/32 und rentierte mit 2,922 Prozent.

Von

rtr

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