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01.05.2013

23:39 Uhr

Börse New York

Fragile US-Wirtschaft schwächt Wall Street

Der Dow-Jones-Index hat am Mittwoch leicht nachgegeben. Der US-Arbeitsmarkt erholt sich nicht so schnell wie erhofft und die Industrie kommt nicht richtig in Fahrt. T-Mobile USA verzeichnete aber einen guten Börsenstart.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,7 Prozent nach auf 14.740 Punkte. ap

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,7 Prozent nach auf 14.740 Punkte.

New York/WashingtonDie Enttäuschung der Anleger über schwache Konjunkturdaten hat am Mittwoch den US-Börsen Verluste eingebrockt. Offenbar kommt die Erholung am US-Arbeitsmarkt nicht so zügig voran wie erhofft und das Wachstum in der Industrie nimmt ebenfalls ab.

Zudem zeigten sich einige Investoren besorgt darüber, dass auch die chinesische Industrie etwas an Schwung verliert. Zusätzlich verdarben schwache Geschäftszahlen des US-Pharmakonzerns Merck sowie von MasterCard die Stimmung. Die erwartete Entscheidung der US-Notenbank, an ihrer Geldpolitik unverändert festzuhalten, konnte die trübe Stimmung nicht aufhellen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,9 Prozent auf 14.700 Punkte nach. Im Verlauf pendelte er zwischen 14.687 und 14.839 Stellen. Auch der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,9 Prozent auf 1582 Zähler, ebenso wie der Index der Technologiebörse Nasdaq, der auf 3299 Stellen fiel. In Frankfurt blieb die Börse wegen des Mai-Feiertags geschlossen.

Wie der Wall-Street-Handel lief

Video: Wie der Wall-Street-Handel lief

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Die Federal Reserve belässt den Leitzins für die größte Volkswirtschaft der Welt erwartungsgemäß bei 0 bis 0,25 Prozent. Auch die Anleihekäufe zur Stützung der Konjunktur gehen in unvermindertem Tempo weiter. Die Notenbank kauft Monat für Monat für 85 Milliarden Dollar Staats- und Immobilienpapiere. Mit dem so geschaffenen Geld will sie die Wirtschaft ankurbeln und hofft, dass die Arbeitslosigkeit sinkt. "Das die Fed die quantitative Lockerung so schnell nicht beendet ist zwar positiv für die Aktien, aber die Daten haben den Investoren Angst eingejagt", erklärte Mike Gibbs von Raymond James.

Vom Preisrutsch der Rohstoffe waren etwa die Aktien des Ölkonzerns Exxon betroffen, die um knapp zwei Prozent nachgaben. Merck kappte nach einem schwachen Jahresstart seine Gewinnprognose und bezahlte dies mit einem Kursrutsch von 2,8 Prozent. Die Aktien von MasterCard büßten 2,3 Prozent ein.

Zu den Gewinnern gehörten dagegen die Aktien von T-Mobile US, die an ihrem ersten Handelstag um sechs Prozent zulegten. Das Unternehmen entstand durch die Fusion von MetroPCS und der Telekom -Tochter T-Mobile USA.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,72 Milliarden Aktien den Besitzer. 837 Werte legten zu, 2154 gaben nach und 112 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,85 Milliarden Aktien 539 im Plus, 1948 im Minus und 72 unverändert.

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