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02.02.2013

00:04 Uhr

Börse New York

Freundliche Job-Zahlen bringen Dow auf Fünfjahreshoch

Der Arbeitsmarkt lässt hoffen, die US-Industrie steht so gut da, wie seit Jahren nicht mehr. Die guten Nachrichten versetzten den US-Börsen zum Wochenende einen kräftigen Schub.

Händler an der New York Stock Exchange. Für den Dow Jones geht es aufwärts. AFP

Händler an der New York Stock Exchange. Für den Dow Jones geht es aufwärts.

New YorkDie US-Börsen sind nach freundlichen US-Arbeitsmarktzahlen am Freitag auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen. Zwar schuf die US-Wirtschaft im Januar etwas weniger Stellen als zuletzt. Allerdings wurden die Zahlen für November und Dezember nach oben korrigiert.

„Die Revision nach oben ist erfreulich“, sagte Mark Luschini, Chef-Investmentstratege bei Janney Montgomery Scott. Die Januar-Zahl deute gerade noch darauf hin, dass der Arbeitsmarkt an Fahrt gewinne. Gleichzeitig seien die Zahlen jedoch nicht so stark, dass die Notenbank Fed sich gezwungen sähe, ihre Konjunkturmaßnahmen wieder zurückzufahren.

Die größten Börsenunternehmen der Welt (Stand März 2013)

Platz 10

Chevron

Marktkapitalisierung: 231 Milliarden Dollar

Branche: Ölkonzern

Platz 9

Nestle

Marktkapitalisierung: 134 Milliarden Dollar

Branche: Konsumgüter

Platz 8

IBM

Marktkapitalisierung: 138 Milliarden Dollar

Branche: Technologie

Platz 7

Microsoft

Marktkapitalisierung: 240 Milliarden Dollar

Branche: Technologie

Platz 6

General Electric

Marktkapitalisierung: 240 Milliarden Dollar

Branche: Mischkonzern

Platz 5

Wal-Mart

Marktkapitalisierung: 247 Milliarden Dollar

Branche: Handel

Platz 4

PetroChina

Marktkapitalisierung: 255 Milliarden Dollar

Branche: Ölkonzern

Platz 3

Berkshire Hathaway

Marktkapitalisierung: 257 Milliarden Dollar

Branche: Investment

Platz 2

Exxon Mobil

Marktkapitalisierung: 403 Milliarden Dollar

Branche: Ölkonzern

Platz 1

Apple

Marktkapitalisierung: 415 Milliarden Dollar

Branche: Technologie

Berechnung

Der Börsenwert eines Unternehmens (Marktkapitalisierung) wird ermittelt indem man die Gesamtzahl der börsennotierten Aktien mit dem aktuellen Kurs der Aktie multipliziert. Aktien, die sich nicht im Streubesitz befinden werden dabei nicht berücksichtigt.

Am Beispiel von Apple heißt dies: 938.649.000 Aktien sind im Umlauf, der Kurs der Aktie betrug zum Stichtag der Analyse 425 Dollar. Ergebnis: Ein Börsenwert von rund 398,9 Milliarden Dollar.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,1 Prozent höher auf 14.009 Punkten und damit auf dem höchsten Stand seit Mitte Oktober 2007. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 13.860 und 14.019 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verzeichnete ein Plus von einem Prozent auf 1513 Zähler.

Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 1,2 Prozent auf 3179 Punkte. Im Wochenvergleich rückte der Dow um 0,8 Prozent, der S&P um 0,7 Prozent und der Nasdaq um 0,9 Prozent vor. In Frankfurt ging der Dax am Freitag 0,7 Prozent höher auf 7833 Punkten aus dem Handel.

Auf Unternehmensseite standen erneut Bilanzen im Mittelpunkt. Der US-Pharmakonzern Merck übertraf mit seinen Zahlen zwar die Erwartungen von Analysten, blickt aber vorsichtig auf das Jahr 2013. Die Aktie fiel mehr als drei Prozent.

Der Ölmulti Exxon Mobil steigerte seinen Gewinn im vierten Quartal um sechs Prozent. Zwar fiel die Produktion von Öl und Gas, doch die Margen im Raffineriegeschäft legten zu. Die Exxon-Papiere notierten zuletzt kaum verändert. Dagegen kam der Bericht von Konkurrent Chevron gut an. Die Anteilsscheine legten 1,2 Prozent zu.

Einkaufsmanagerindex steigt: Industrie gibt Hoffnung für die US-Wirtschaft

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Die US-Industrie ist im Januar überraschend stark gestiegen.

Gefragt waren Dell -Aktien, die sich um drei Prozent verteuerten. Der schwächelnde PC-Pionier steht offenbar kurz vor der Übernahme durch seinen Gründer und Chef Michael Dell sowie den Finanzinvestor Silver Lake.

Kommentare (7)

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investmentlegende

01.02.2013, 18:13 Uhr

Bernanke flutet die Märkte,die Aktienmärkte.Als wir das letzte mal so hoch standen, hatten wir über 5 % Leitzinsen in den USA.Jetzt nahe Null!Wie lange will der "Herr der Zinsen" noch warten bis er die Zinsen erhöht-bis 20 000 im Dow? In der Realwirtschaft scheint wenig anzukommen.Einzig die Spekulationsblasen weltweit ,ohne reale Wertschöpfung wachsen und wachsen,obwohl gerade das "billige Geld" der US-Notenbank,als Haupttreibstoff der letzten Blase von der Fachwelt einhellig ausgemacht wurde.

Propaganda-Blatt

01.02.2013, 22:32 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Account gelöscht!

01.02.2013, 23:18 Uhr

Ja sagt mal - bin ich im falschen Film ???
Hieß es nicht noch am Mittwoch oder Donnerstag das die mießen Job Daten aus den USA den Dow ins minus gedrückt haben ??? und heute die guten Job Daten??? Was denn nun?oder ändern sich die Job Daten nun Stündlich?je nachdem wie man´s braucht

deshalb an alle Volksvetr..Äh Volksverräter:bleibt doch mal bei einer Geschichte und nicht jede Stunde eine Neue.Man braucht doch ein wenig Zeit um eure Probaganda zu verdauen

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