Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.02.2017

22:28 Uhr

Börse New York

Hoffnungen auf Steuererleichterungen treiben Wall Street an

Die Anleger hoffen auf Steuererleichterungen für US-Firmen durch Präsident Trump. Twitter spürt dagegen starke Konkurrenz. Derweil ermuntert der baldige Produktionsstart der Model-3-Reihe zum Einstieg bei Tesla.

Alle Augen auf Trump. Reuters, Sascha Rheker

Wartende Blicke in New York

Alle Augen auf Trump.

New YorkHoffnungen auf Steuererleichterungen für US-Firmen haben am Donnerstag die Aktienkurse an der Wall Street beflügelt. Alle drei Marktindizes markierten neue Rekordstände.

US-Präsident Donald Trump sagte bei einem Treffen mit Topmanagern von Fluggesellschaften, er werde in den kommenden zwei bis drei Wochen etwas „Phänomenales in Sachen Steuern“ verkünden. Der 70-Jährige hatte der Wirtschaft im Wahlkampf steuerliche Vergünstigungen, Deregulierung und Infrastrukturprogramme versprochen, ist Details aber schuldig geblieben.

Anleger spekulieren darauf, dass die Wirtschaftspolitik des Präsidenten die Konjunktur ankurbelt. Investoren hätten ein hohes Maß an Zuversicht. Dies deute darauf hin, dass die Rekordjagd an der Wall Street noch nicht zu Ende sei, sagte Marktanalyst Jochen Stanzl vom Brokerhaus CMC Markets.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,6 Prozent höher auf 20.172 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,6 Prozent auf 2307 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,6 Prozent auf 5715 Punkte.

Finanzmärkte: Warum Trump die Börsen (noch) beflügelt

Finanzmärkte

Premium Warum Trump die Börsen (noch) beflügelt

Eine Umfrage zeigt, dass viele Anleger angesichts der „America First“-Politik nur auf kurze Sicht mit steigenden Kursen rechnen. Wie groß die Gefahren eines Einbruchs schon jetzt sind, zeigen mehrere Indikatoren.

Bei den Einzelwerten standen die Papiere des Getränkekonzerns Coca-Cola unter Druck. Dessen Umsatz sank im abgelaufenen Quartal um sechs Prozent und damit bereits das siebte Mal in Folge. Die hohe Inflation in einigen lateinamerikanischen Staaten und der gestiegene Dollar belasten das Geschäft. Die Aktie verlor 1,8 Prozent.

Eine Reuters-Meldung zum baldigen Produktionsstart der Model-3-Reihe ermunterte Anleger zum Einstieg bei Tesla: Die Aktien kletterten um 2,7 Prozent.

Der Kurznachrichtendienst Twitter bekommt die Konkurrenz von Angeboten wie Snapchat oder Instagram deutlich zu spüren. Im abgelaufenen Quartal stieg der Umsatz so gering wie nie seit dem Börsengang im Jahr 2013. Die Papiere brachen um gut zwölf Prozent ein.

Die Rekordjagd an der Wall Street zog auch Europas Börsen nach oben. Der Dax schloss 0,9 Prozent fester mit 11.642 Punkten. Der EuroStoxx50 gewann 1,2 Prozent auf 3277 Zähler.

Wie der Wall Street Handel lief

US-Konsumenten halten sich zurück

Wie der Wall Street Handel lief: US-Konsumenten halten sich zurück

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 840 Millionen Aktien den Besitzer. 1918 Werte legten zu, 1000 gaben nach und 155 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,91 Milliarden Aktien 2080 im Plus, 798 im Minus und 198 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 16/32 auf 98-23/32. Die Rendite stieg auf 2,397 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 1-2/32 auf 97-8/32 und rentierte mit 3,016 Prozent. Händler sprachen von Verkäufen nach der jüngsten Rally.

Von

rtr

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

09.02.2017, 17:13 Uhr

"Herr Max Marx08.02.2017, 10:50 Uhr
@ Marc Hofmann
Selten so einen unqualifizierten Unsinn gelesen!!!
Autonomes Fahren ist weit mehr als nur programmieren. Das Programmieren ist in diesem Bereich ein Hilfsjob. Die wahren Macher sind die Bauteileentwickler & Applikateure. Mal informieren ... bevor du Märchen postest."

@Max Marx
ich poste keine Märchen,
sondern nur die Wahrheiten über die grünsozialistische Merkelregierung.
Was wäre ich froh, wenn wir so lupenreine Demokraten wie Putin oder Trump an der macht hätten.
Aber wir haben ja nur einen zaudernden Hosenanzug.
Danke

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×