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08.02.2017

22:55 Uhr

Börse New York

Kaum Bewegung an der New Yorker Börse

Die US-Börsen haben am Mittwoch kaum verändert geschlossen. Unter Druck gerieten vor allem Bankenwerte. Die Aktien von Time Warner legten zu, Goodyear gab deutlich nach. Eine kleine Investmentbank konnte sich freuen.

Händler an der New Yorker Stock Exchange. AP

Bewegung auf dem Parkett

Händler an der New Yorker Stock Exchange.

New YorkDie US-Börsen haben nach einem lustlosen Handel am Mittwoch kaum verändert geschlossen. Unter die Räder kamen allerdings Bankenwerte. Der Markt habe seine Erwartungen mit Blick auf die Zahl der Zinserhöhungsschritte in diesem Jahr und die Steuersenkungspläne unter Präsident Donald Trump reduziert, erklärten Analysten die Kursverluste bei den Finanzwerten. Der Banken-Branchenindex verringerte sich um 0,8 Prozent. Angesichts eines Mangels an Konjunkturdaten fehlten zudem frische Impulse.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,2 Prozent auf 20.054 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 trat bei 2294 Punkten auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich dagegen um 0,2 Prozent auf 5682 Punkte.

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Zu den Gewinnern gehörten Papiere des Medienkonzerns Time Warner, die um 0,4 Prozent zulegten. Das vor der Übernahme durch AT&T stehende Unternehmen steigerte seinen operativen Gewinn im vergangenen Quartal um rund ein Fünftel.

Dagegen gaben Aktien von Goodyear um 0,3 Prozent nach. Der Umsatz des größten US-Reifenherstellers sackte im abgelaufenen Quartal um 7,9 Prozent auf 3,74 Milliarden Dollar ab. Angesichts steigender Rohstoff-Kosten erwartet das Unternehmen zudem 2017 einen stagnierenden operativen Gewinn.

Bei den Banken ließen Goldman-Sachs -Anteilsscheine 0,8 Prozent Federn. JP Morgan und Wells Fargo verbilligten sich jeweils um rund ein Prozent.

Moelis & Co. stiegen 5,4 Prozent. Die kleine Investmentbank ergatterte einen Beratervertrag für den voraussichtlich weltweit größten Börsengang, die Teilprivatisierung des saudi-arabischen Ölförderers Saudi Aramco.

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Die anstehenden Wahlen in mehreren europäischen Staaten machten Anleger in Frankfurt zunehmend nervös. „Mit weiteren anti-europäischen Richtungswechseln wächst die Gefahr eines Auseinanderbrechens der Euro-Zone“, warnte Jochen Stanzl, Analyst des Online-Brokers CMC Markets. Der Dax schloss 0,1 Prozent im Minus bei 11.543 Punkten, der EuroStoxx50 gewann 0,1 Prozent auf 3238 Zähler.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 850 Millionen Aktien den Besitzer. 1658 Werte legten zu, 1283 gaben nach und 157 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,93 Milliarden Aktien 1272 im Plus, 1563 im Minus und 205 unverändert.

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Die US-Kreditmärkte waren erneut als sicherer Hafen gefragt und legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 12/32 auf 97-1/32. Die Rendite sank auf 2,3436 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 1-7/32 auf 98-13/32 und rentierte mit 2,9557 Prozent.

Von

rtr

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