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12.09.2014

22:30 Uhr

Börse New York

Konjunkturdaten langweilen Wall Street

Einzelhandelsumsätze und Verbraucherstimmung wachsen im Rahmen. Der Wunsch nach eindeutigen Hinweisen auf die Zinswende erfüllt sich für die Anleger damit nicht. Die US-Börsen schließen am Freitag mit Kursverlusten.

Broker im New Yorker Handelsraum: Er erhofft sich Hinweise auf den Kurs der Notenbank. AFP

Broker im New Yorker Handelsraum: Er erhofft sich Hinweise auf den Kurs der Notenbank.

New YorkDie US-Aktienmärkte sind mit Verlusten ins Wochenende gegangen. Robuste Konjunkturdaten aus den USA hätten jene Anleger bestätigt, die mit einer früher als bislang erwarteten US-Zinserhöhung rechneten, hieß es.

Der Dow Jones Industrial schloss 0,36 Prozent tiefer bei 16 987,51 Punkten. Damit summiert sich der Verlust für die abgelaufene Woche auf 0,87 Prozent. Der marktbreite S&P 500 sank am Freitag um 0,60 Prozent auf 1985,54 Zähler. An der Technologiebörse Nasdaq fiel der Auswahlindex NASDAQ 100 um 0,57 Prozent auf 4069,23 Punkte.

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Die US-Einzelhandelsumsätze sind im August wie erwartet um 0,6 Prozent gestiegen und verzeichneten damit den stärksten Anstieg seit vier Monaten. Zudem hat sich das US-Verbrauchervertrauen im September überraschend aufgehellt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg von 82,5 Punkten im Vormonat auf 84,6 Zähler. Dies ist der höchste Wert seit Juli 2013. Analysten hatten mit weniger gerechnet.

Unter den Einzelwerten profitierten Yahoo von ihrer 20-prozentigen Beteiligung am chinesischen Internet-Konzern Alibaba und stiegen um fast vier Prozent. Alibaba plant mit einem Volumen von bis zu 24,3 Milliarden US-Dollar den größten Börsengang aller Zeiten. Laut US-Medienberichten reißen sich Investoren so sehr um die Aktien, dass deren Zeichnungsfrist vorzeitig beendet werden soll.

Ebay-Aktien gewannen knapp drei Prozent, nachdem sie diese Woche bereits deutlich nachgegeben hatten. Im Dow waren die Papiere von Goldman Sachs Spitzenreiter mit einem Plus von 1,20 Prozent. Am unteren Ende des Tableaus standen Exxon Mobil, die 1,29 Prozent einbüßten.

Aktien des Onlinemarketing-Anbieters Conversant sprangen um mehr als 30 Prozent auf 34,80 Dollar nach oben. Der Kreditkarten-Dienstleister Alliance Data hatte mitgeteilt, Conversant für 2,3 Milliarden US-Dollar oder 35 Dollar je Aktie kaufen zu wollen. Die Papiere von Alliance Data verteuerten sich um rund zwei Prozent. Titel des Action-Kameraherstellers GoPro stiegen trotz einer negativen Nachrichtenlage um 1,32 Prozent. Spekulationen zufolge entwickelt der Smartphone-Hersteller HTC eine wasserdichte Kamera für Extremsportarten, die den GoPro-Geräten Konkurrenz machen soll.

Der Kurs des Euro konnte im US-Handel leicht zulegen und notierte zuletzt bei 1,2950 Dollar. Richtungweisende zehnjährige Anleihen sanken um 16/32 auf 97 30/32. Sie rentierten mit 2,61 Prozent.

Von

rtr

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