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26.08.2014

23:38 Uhr

Börse New York

Konjunkturdaten lassen Wall Street frohlocken

Die gute Stimmung an den US-Börsen hält an. Konjunkturdaten überzeugen die Anleger, der S&P erreicht ein Rekordhoch. Bei den Einzelwerten kann Amazon zulegen - Google hingegen hat das Nachsehen.

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New YorkBeflügelt von ermutigenden Konjunkturdaten haben die US-Börsen am Dienstag leicht zugelegt. Der positive Trend der vergangenen Tage, der den S&P-500-Index erstmals über die Marke von 2000 Punkten gehievt hatte, sei noch intakt, sagten Börsianer.

Dass Janet Yellen, Präsidentin der US-Notenbank, in puncto Zinswende anscheinend noch keinen zeitnahen Handlungsbedarf sieht und EZB-Präsident Mario Draghi Bereitschaft äußerte, den Geldhahn in Europa, wenn nötig, weiter aufzudrehen, stützte unverändert die Laune der Börsianer. Zudem waren fast alle Konjunkturdaten an diesem Tag besser als erwartet ausgefallen.

Die Stimmung der US-Verbraucher hellte sich im August überraschend auf. Das Konsumbarometer stieg auf 92,4 Punkte von revidiert 90,3 Zählern im Vormonat. Dies ist der höchste Wert seit Oktober 2007. Der private Konsum macht in den USA rund 70 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Zudem verzeichnete die US-Industrie dank der hohen Nachfrage nach Flugzeugen im Juli einen so starken Auftragsanstieg wie noch nie zuvor.

An der Börse in New York schloss der marktbreite S&P 500 erstmals in seiner Geschichte über 2000 Punkten. Er ging mit einem Aufschlag von 0,11 Prozent auf 2000,02 Zählern aus dem Handel. Zuvor hatte er bei 2005 Punkten ein Rekordhoch erreicht.

Der Dow Jones Industrial erklomm bei 17153,80 Punkten den bisher höchsten Stand in seiner 118-jährigen Geschichte. Das Plus bröckelte anschließend aber ebenfalls wieder ab. Beim Ertönen der Schlussglocke lag der weltweit bekannteste Aktienindex noch 0,17 Prozent höher bei 17 106,70 Punkten. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 hielt sich mit 0,1 Prozent im Plus bei 4071,67 Punkten.

In Frankfurt stieg zuvor der Dax um 0,8 Prozent auf ein Vier-Wochen-Hoch von 9588,15 Punkte. Europas Anleger ließen sich von der anhaltenden Ukraine-Krise nicht schrecken. Vielmehr setzten sie unverändert auf billiges Notenbankgeld.

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