Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.06.2014

00:33 Uhr

Börse New York

Leichte Gewinne an der Wall Street

An der Wall Street scheinen sich die Akteure nach der jüngsten Rekordjagd eine Auszeit zu nehmen. Für Aufsehen sorgen nur eine Reihe von neuen Firmennachrichten. Zu den wenigen Gewinnern zählen die Aktien von Idenix.

Wie der Wall-Street-Handel lief

Dow Jones nähert sich 17.000-Punkte-Marke

Wie der Wall-Street-Handel lief: Dow Jones nähert sich 17.000-Punkte-Marke

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

New YorkFirmenzusammenschlüsse in der Fleisch- und Pharmabranche haben zum Wochenauftakt das Aktiengeschäft in New York dominiert. Im Rennen um den Hotdog-Hersteller Hillshire Brands stach der Fleisch-Gigant Tyson Foods mit einer 8,6 Milliarden Dollar schweren Offerte den Rivalen Pilgrim's Pride aus.

In der Medikamentenindustrie sicherte sich Merck & Co für knapp 3,9 Milliarden Dollar den Spezialisten für Hepatitismittel Idenix. Allerdings reichten die Nachrichten nach der jüngsten Rekordjagd der US-Börsen nicht aus, um das Tempo der vergangenen Handelstage durchzuhalten, hieß es am Markt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 16.970 und einem Tief von 16.912 Punkten. Er schloss mit einem Plus von 0,1 Prozent auf 16.943 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um knapp 0,1 Prozent und verabschiedete sich auf 1951 Zählern aus dem Handel. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,3 Prozent auf 4336 Zähler zu. In Frankfurt schloss der Dax erstmals über der 10.000er Marke: Er erreichte ein Plus von 0,2 Prozent auf 10.008 Punkte.

In New York gehörten zu den am stärksten gehandelten Aktien die des Pharmakonzerns Idenix, deren Wert sich auf 23,79 Dollar mehr als verdreifachte. Auch der Hotdog-Produzent Hillshire Brands war gefragt, seine Anteilsscheine kletterten um gut fünf Prozent. Am ersten Handelstag nach dem Aktiensplit von sieben zu eins stießen zudem Apple-Aktien auf reges Interesse.

Einzelhändler gegen Icahn

Das Papier lag bei 93,67 Dollar 1,6 Prozent im Plus. Die Aktien der Discount-Kette Family Dollar schossen gut 13 Prozent in die Höhe. Der US-Einzelhändler rüstet sich gegen Pläne von Neu-Eigner Carl Icahn für eine Fusion mit dem Rivalen Dollar General.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 605 Millionen Aktien den Besitzer. 1840 Werte legten zu, 1164 gaben nach und 154 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,8 Milliarden Aktien 1829 Titel im Plus, 833 im Minus und 111 unverändert.

Die leicht nachlassenden Spannungen in der Ukraine dämpften den Bedarf an den als sicher geltenden US-Staatsanleihen. Auch ein milliardenschwerer Bond-Verkauf in dieser Woche warf an den Kreditmärkten seine Schatten voraus. Die zehnjährigen Staatsanleihen gaben um 4/32 auf 99-01/32 nach. Sie rentierten mit 2,61 Prozent. Die 30-jährigen Bonds büßten 5/32 auf 98-22/32 ein und hatten eine Rendite von 3,45 Prozent.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×