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22.04.2016

22:32 Uhr

Börse New York

Microsoft und Google ziehen US-Börsen nach unten

Die US-Börsen notieren am letzten Handelstag der Woche uneinheitlich. Zu den Verlierern zählten vor allem Technologiewerte: Anleger zeigten sich enttäuscht von Microsoft und der Google-Mutter Alphabet. AMD schossen dagegen in die Höhe.

Das Handelsumfeld bleibt sehr vorsichtig. AP

New York Stock Exchange

Das Handelsumfeld bleibt sehr vorsichtig.

New YorkEnttäuschung über die Geschäftsberichte von Schwergewichten wie Microsoft und Google hat am Freitag die Wall Street vorübergehend ins Minus gedrückt. Zu den Verlierern zählten vor allem Technologiewerte. Auch der Anstieg der Ölpreise hellte die Stimmung nicht merklich auf. "Die Investoren wollen Klarheit über zwei wesentliche Impulsgeber: die Berichtssaison und die Fed", sagte Adam Sarhan, Chef des Anlageberaters Sarhan Capital. Börsianer versprechen sich von der Sitzung der US-Notenbank kommende Woche neue Hinweise darauf, wann die Fed die Zinsen weiter anheben könnte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Schluss in New York 0,1 Prozent höher bei 18.004 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 trat mit 2092 Zählern auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,8 Prozent auf 4906 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax mit 10.373 Punkten 0,6 Prozent im Minus.

An der Wall Street standen vor allem Tech-Werte auf den Verkaufslisten. Der Sektorindex gab 1,9 Prozent nach.

Google-Mutterkonzern: Anleger lassen die Alphabet-Aktie fallen

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Der Google-Konzern Alphabet wächst prächtig. Wenn da nicht zwei Kennzahlen wären, die den Anlegern den Angstschweiß auf die Stirn treiben – und die EU, die Google an die kurze Leine legen will.

Hauptbelastungsfaktor waren Microsoft, die 7,2 Prozent einbrachen. Der Aktienkurs der Google-Mutter Alphabet sackte 5,4 Prozent ab. Beide Unternehmen hatten im Quartal die Analystenerwartungen verfehlt. Auch Flaggschiffe aus anderen Branchen belasteten den Markt. So wies der Industriekonzern General Electric (GE) bereinigt einen geringeren Umsatz aus als vor Jahresfrist. Die GE-Aktie gab 0,7 Prozent nach.

Starbucks büßten 4,9 Prozent ein, weil die weltgrößte Kaffeehauskette weniger stark wuchs als von Experten vorausgesagt.

American Airlines gaben 4,5 Prozent nach. Die weltgrößte Fluggesellschaft blieb mit einer wichtigen Umsatzkennziffer hinter den Erwartungen zurück.

Auf der Gewinnerseite standen dagegen AMD, die 53 Prozent in die Höhe schossen. Der Chiphersteller gab eine lukrative Lizenzvereinbarung in China und besser als erwartete Geschäftszahlen bekannt.

Von

rtr

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