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11.09.2015

23:31 Uhr

Börse New York

Mit leichtem Plus aus der Woche

Die US-Anleger halten sich am Freitag zurück. Die Anleger warten auf eine einschneidende Sitzung der US-Zentralbank. In der nächsten Woche könnte Janet Yellen die Zinswende einleiten.

Nicht jeder Bildschirm ist ein Touchscreen – auch nicht an der NYSE. AFP

Broker der New York Stock Exchange

Nicht jeder Bildschirm ist ein Touchscreen – auch nicht an der NYSE.

Die Ungewissheit über den Zeitpunkt der Zinswende in den USA hat die Anleger zum Wochenschluss vorsichtig gestimmt. Bei dünnem Umsätzen schlossen die US-Börsen am Freitag leicht höher. Die bereits einsetzende Nervosität im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am kommenden Donnerstag führte zu einem schwankungsanfälligen Handel mit relativ deutlichen Aufs und Abs. „Das wird bis zu dem Fed-Treffen auch so bleiben“, sagte Analyst Randy Frederick von Charles Schwab. „Und falls die Fed sich nächste Woche gegen eine Zinserhöhung entscheidet, wird es so weitergehen und möglicherweise noch viel länger anhalten.“

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg nach einem verhaltenen Start um 0,63 Prozent auf 16 433,09 Punkte. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Plus von 2,05 Prozent. Der umfassendere S&P-500-Index legte am Freitag um 0,45 Prozent auf 1961,05 Punkte zu. Für den Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,63 Prozent auf 4323,23 Punkte nach oben.

Auch die europäischen Anleger hielten sich wegen des bevorstehenden Zinsentscheids zurück. Der Dax ging mit einem Minus von rund 0,9 Prozent bei 10.124 Punkten aus dem Handel, der EuroStoxx50 fiel um ein Prozent auf 3188 Zähler.

Zuletzt hatten die Turbulenzen in China Zweifel an einer baldigen Zinswende geschürt. Anleger fürchten, dass auch die US-Wirtschaft unter einem langsameren Wachstum in der Volksrepublik leiden könnte. Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im September zumindest überraschend deutlich eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen sank um 6,2 auf 85,7 Punkte. Dies ist der tiefste Stand seit September 2014. Experten hatten nur einen leichten Rückgang auf 91,2 Zähler erwartet.

Bei den Einzelwerten brachen die Aktien des Sportartikel-Händlers Zumiez um 30 Prozent ein. Die Firma blieb mit ihrer Prognose für das dritte Quartal hinter den Erwartungen des Marktes zurück.

Die Papiere von Marvell Technology warfen die Anleger ebenfalls aus ihren Depots. Der Kurs fiel um 16 Prozent nachdem das Unternehmen eine Überprüfung der Bilanzen wegen möglicher Unregelmäßigkeiten angekündigt hatte.

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