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31.05.2011

22:36 Uhr

Börse New York

Mögliche Griechenland-Lösung treibt Wall Street an

Die Hoffnung auf eine Lösung in Griechenland kurbelt die Wall Street an. Goldman Sachs ist nach der Höherstufung sehr gefragt. Die Nokia-Aktien erleben hingegen eine Talfahrt.

Wall Street: Börsianer gehen mit Optimismus in die verkürzte Woche. Quelle: ap

Wall Street: Börsianer gehen mit Optimismus in die verkürzte Woche.

New YorkNeue Hoffnungen auf eine Rettung des von einer Staatspleite bedrohten Griechenlands haben der Wall Street am Dienstag Auftrieb gegeben. Auslöser für den Optimismus war ein Medienbericht, wonach sich Deutschland auch ohne eine Beteiligung privater Gläubiger an zusätzlichen Hilfen für das Land beteiligen wolle. Der Euro wie auch die Ölpreise legten zu. Der Risikoappetit der Anleger steige wieder, sagte Analyst Peter Cardillo von Avalon Partners. Der Atomausstieg in Deutschland beflügelte die Solarwerte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss ein Prozent höher auf 12.569 Punkten. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 12.443 und 12.574 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 legte ebenfalls ein Prozent auf 1345 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,4 Prozent auf 2835 Punkte. Im Monatsvergleich gab der Dow 1,9 Prozent, der S&P 1,4 Prozent und der Nasdaq-Index 1,3 Prozent nach. In Frankfurt ging der Deutsche Aktienindex Dax mit einem satten Plus von 1,9 Prozent auf 7293 Punkten aus dem Handel.

Der steigende Ölpreis trieb die Anteilsscheine von Chevron, die 1,6 Prozent gewannen. Zu den Gewinnern gehörten vor allem die Aktien von Solarfirmen. Die Papiere von First Solar und LDK Solar profitierten vom Beschluss der deutschen Regierung, schneller aus der Atomenergie auszusteigen. Die US-Anleger konnten wegen des Feiertags am Montag erst nun reagieren und setzten darauf, dass verstärkt in Erneuerbare Energien investiert wird.

Die Aktien von First Solar erhöhten sich um 2,4 Prozent, die von LDK Solar sogar um rund acht Prozent.

Kommentare (2)

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daprode

31.05.2011, 17:14 Uhr

Griechenland ist klar und eindeutig ueberschuldet und die geballte Intelligenz bei EZB und Politik plant, dass Problem mit weiteren Schulden zu loesen. Sehe nur ich den Versuch der Quadratur des Kreises? Dies ist eine klare und direkte Beleidigung aller Waehler in der EU. Keiner der sogenannten EU Politiker darf sich dabei heuchelnd auf den europaeischen Gedanken berufen, den sie gleichzeitig mit Fuessen treten! Sie richten die EU zugrunde. Herr, lass Hirn regnen...

amalfi

31.05.2011, 20:53 Uhr

Was ist denn neu an der Sache?
Griechenland hat innert 200 Jahren während mind. 105 Jahren die Schulden nicht bedient.
Diesmal wirds aber mit drastischen Massnahmen zurechtgebogen. Ein schmerzhafter Prozess.
Die EU schickt Steuereintreiber nach Athen und in die Provinz. Jetzt wird gefolgt und korrekt versteuert. Auch müssen Errungenschaften wie mit 50 oder 55 zum vollen Lohn in Pension gehen aufgegeben werden. Ist ja bei uns auch nicht üblich. Das Geld der Reichen ist eh schon ausser Landes.
Und dann noch dies - die Wirtschaftsleistung von Griechenland, Irland und Portugal entsprichgt ca. dem US-Bundesstaat Florida. In den USA ist die Situation um ein Mehrfaches schlimmer - zugeben darf dies niemand wie es scheint. In 25 Jahren ist Afrika vor den USA.

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