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19.06.2017

23:35 Uhr

Börse New York

Neue Woche, neue Rekorde

An der Wall Street hat die Woche zuversichtlich begonnen. Die beiden Leitindizes erklommen neue Bestmarken. Bei Tech-Titeln hellte sich die Stimmung auf. Ein Fokus der US-Anleger lag auch auf der Holding von Yahoo.

Die Rekordjagd geht vorerst nicht weiter. Reuters

Händler an der Wall Street

Die Rekordjagd geht vorerst nicht weiter.

New YorkBeflügelt von einer Kurserholung von Technologiewerten hat die Wall Street zu Wochenbeginn zugelegt. Händler griffen bei High-Tech-Aktien zu, die zuletzt aus Furcht vor einer Überbewertung unter die Räder gekommen waren. "Es gibt keine Änderung bei den Fundamentaldaten in der Tech-Branche", sagte ein Börsianer.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial überwand erstmals in seiner Geschichte die Marke von 21 500 Punkten und schloss 0,68 Prozent höher bei 21 528,99 Zählern. Der marktbreite S&P-500-Index erreichte am Montag ebenfalls einen Rekord und stieg am Ende um 0,83 Prozent auf 2453,46 Punkte.

Der technologiewertelastige Index Nasdaq 100 erholte sich zum Wochenstart um 1,60 Prozent auf 5772,22 Punkte. Ihm fehlt noch ein Stück bis zu einem Rekord, nachdem zuletzt die Skepsis über teils hohe Bewertungen belastet hatte.

Die Hoffnung auf rasche Reformen und ein Wirtschaftswunder in Frankreich gab den europäischen Börsen Auftrieb. Dax und EuroStoxx50 stiegen jeweils etwa ein Prozent auf 12.888 beziehungsweise 3584 Punkte. Auslöser der Rally war der klare Sieg der Partei "La Republique en Marche" des Präsidenten Emmanuel Macron bei den französischen Parlamentswahlen.

Risikokapitalgeber Benedict Evans: Gegen die Dominanz der Gafa

Risikokapitalgeber Benedict Evans

Premium Gegen die Dominanz der Gafa

Benedict Evans, Partner des Risikokapitalgebers Andreessen Horowitz, ist sicher, dass Start-ups gegen Google, Apple, Facebook und Amazon bestehen können. Er sieht drei große Trends, in die er mit seinem Team investiert.

Unter den Technologieaktien erholten sich an der Börse in New York die Schwergewichte Apple, Microsoft und die Google-Mutter Alphabet, die zwischen 1,2 und 2,9 Prozent zulegten.

Die von der US-Notenbank Fed jüngst in Aussicht gestellte weitere Straffung der Geldpolitik und damit ein drohender Billiggeldentzug scheint die Investoren am Aktienmarkt weiterhin nicht zu beeindrucken. An den Märkten seien für absehbare Zeit weniger Zinserhöhungen eingepreist als von der Fed in Aussicht gestellt, schrieb Analystin Michala Marcussen von der französischen Bank Societe Generale in einer Studie.

Der Euro fällt

Am Devisen- und Anleihenmarkt hinterließen optimistische Aussagen des US-Notenbankers William Dudley zur US-Wirtschaft und der Inflation indes zum Wochenstart Spuren. Er untermauerte ein Stück weit den angepeilten geldpolitischen Straffungskurs der Fed. Der US-Dollar legte daraufhin zu, der Kurs des Euro fiel im Gegenzug auf zuletzt 1,1148 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1199 (Freitag: 1,1167) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8929 (0,8955) Euro gekostet.

Auch die Kurse von US-Staatsanleihen gerieten im Zuge von Dudleys Aussagen unter Druck. Richtungweisende zehnjährige Papiere sanken um 10/32 Punkte auf 101 20/32 Punkte. Ihre Rendite stieg auf 2,19 Prozent.

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