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20.06.2017

22:44 Uhr

Börse New York

Ölpreisrutsch trübt Stimmung der Anleger

Nach Rekordlauf an der Wall Street haben sich die Anleger am Dienstag zurückhaltend gezeigt: Die wichtigen US-Börsenbarometer gingen mit Minuswerten aus dem Tag. Der Rückgang der Ölpreise belastete die Kurse.

Wie der Wall Street-Handel lief

Starke Werte nach Kursverlusten: „Billiges Öl ist gut für Verbraucher“

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New YorkNach den jüngsten Rekordständen ist den US-Börsen am Dienstag die Puste ausgegangen. Auf die Stimmung drückten sinkende Ölpreise. Der Dow-Jones-Index fiel um 0,3 Prozent und schloss bei 21.467 Punkten. Der breiter gefasste S&P gab um 0,7 Prozent auf 2437 Stellen nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,8 Prozent und ging mit 6188 Zählern aus dem Handel. In Frankfurt schloss der Dax 0,6 Prozent im Minus bei knapp 12.815 Punkten, nachdem er am Vormittag auf ein Rekordhoch von 12.951,54 Zählern gestiegen war.

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Das Augenmerk der Anleger richtete sich auf den Rohstoffmarkt. Dort verbilligte sich die Ölsorte Brent aus der Nordsee um bis zu 3,2 Prozent und war mit 45,42 Dollar je Barrel so günstig wie zuletzt vor sieben Monaten. "Das hat psychologisch eine große Wirkung auf die Wall Street", sagte Adam Sarhan, Chef des Vermögensberaters 50 Park. "Wenn die Ölpreise abstürzen, sendet der Ölmarkt die Botschaft aus, dass die Nachfrage versiegt und das globale Wirtschaftswachstum abnimmt."

Zu den Kursverlierern in New York zählten insbesondere Ölkonzerne. Chevron-Papiere büßten knapp ein Prozent ein, Exxon-Titel 0,54 Prozent.

Wie der Wall Street-Handel lief

US-Anleger erwärmen sich wieder für Tech-Aktien

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Technologieaktien gerieten wieder unter Druck, nachdem sie sich zu Wochenbeginn noch von vorangegangenen Kursverlusten erholt hatten. Der Sektorindex sank 0,78 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 812 Millionen Aktien den Besitzer. 835 Werte legten zu, 2077 gaben nach und 143 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,54 Milliarden Aktien 875 im Plus, 1991 im Minus und 202 unverändert.

Die zehnjährigen Papiere stiegen um 9/32 auf 101-29/32. Sie rentierten mit 2,16 Prozent. Die 30-jährigen Bonds stiegen um 31/32 auf 105-8/32 und hatten eine Rendite von 2,74 Prozent.

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