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22.04.2014

22:18 Uhr

Börse New York

Quartalszahlen treiben Kurse in die Höhe

Die US-Börsen haben am Dienstag weiter zugelegt. Die Aussicht auf steigende Einnahmen beflügelte die Aktien des Videoportals Netflix. Ein Deal in der Pharma-Branche ließ zudem die Aktien des Botox-Herstellers steigen.

US-Händler blicken im New Yorker Handelsraum auf die Charts. AFP

US-Händler blicken im New Yorker Handelsraum auf die Charts.

New YorkStarke Geschäftszahlen haben die Kurse an den US-Börsen den sechsten Tag in Folge in die Höge getrieben. Obwohl viele Firmen lediglich zuletzt reduzierte Prognosen übertrafen, zeigten sich die Anleger am Dienstag erleichtert über den bisherigen Verlauf.

"Die Saison läuft besser als von vielen befürchtet", erklärte Joseph Tanious von J.P. Morgan Asset Management. "Dadurch fühlen sich die Anleger mit dem Tempo des Wirtschaftswachstums wohler - nicht nur im ersten Quartal, sondern auch beim Blick nach vorn."

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg um 0,4 Prozent auf 16.514 Punkte, nachdem er zuvor zwischen 16.449 und 16.565 Zählern geschwankt hatte. Auch der breiter gefasste S&P-500 legte 0,4 Prozent zu auf 1879 Stellen, der Index der Technologiebörse Nasdaq 1,0 Prozent auf 4161 Zähler. Der Dax legte nach der Osterpause zwei Prozent auf 9600,09 Punkte zu.

Geldanlage: So sparen die Deutschen

Platz 10

Festverzinsliche Wertpapiere: 8 Prozent
Bei den Geldanlagen der Deutschen gibt 2014 laut einer TNS-Umfrage deutliche Unterschiede zum Vorjahr. Mehr als 2000 Bürger über 14 Jahren nahmen an der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts zum Sparverhalten der Deutschen teil.
Quelle: Verband der privaten Bausparkassen

Platz 9

Aktien: 14 Prozent

Patz 8

Investmentfonds: 20 Prozent

Platz 7

Riester-Rente: 22 Prozent

Platz 6

Immobilien: 25 Prozent

Platz 5

Kurzfristige Geldanlagen: 32 Prozent

Platz 4

Renten- und Kapital-LV: 35 Prozent

Platz 3

Sparen auf Girokonto: 37 Prozent

Platz 2

Bausparvertrag: 37 Prozent

Platz 1

Sparbuch und Spareinlagen: 51 Prozent

Die beliebteste Geldanlage ist mit 51 Prozent zwar immer noch das Sparbuch. Es verzeichnete im Vergleich zu 2013 jedoch einen Rückgang um vier Prozentpunkte.

Unter den Einzelwerten stachen an der Wall Street unter anderen Netflix hervor, die rund sieben Prozent zulegten. Das Videoportal gab ein zügiges Wachstum seiner Kundenzahl bekannt und will nach eigenen Angaben die monatliche Gebühr für Neukunden um ein bis zwei Dollar anheben.

Zur guten Stimmung im Internetsektor trug eine Heraufstufung von Facebook durch Credit Suisse bei. Die Aktien des Online-Treffpunktes legten daraufhin knapp drei Prozent zu.

Von guten Geschäftszahlen profitierten auch zwei Mitglieder des Dow-Jones-Index, Travelers und United Technologies, die beide leicht an Wert gewannen.

Für Bewegung sorgte beiderseits des Atlantiks zudem das Fusionskarussell in der Pharmabranche. Die Aktien des Botox-Herstellers Allergan verteuerten sich um bis zu 16 Prozent, weil der kanadische Pharmakonzern Valeant und der Großinvestor Bill Ackman ein 47 Milliarden Dollar schweres Übernahmeangebot für den Konzern vorlegten.

Valeant verteuerten sich in Toronto um fast acht Prozent. Pfizer -Aktien legten in New York rund 0,5 Prozent zu. In Medienberichten hieß es, der Branchengigant habe Interesse an dem britischen Rivalen AstraZeneca, dessen Aktien sich in London um rund fünf Prozent verteuerten.

Zu den Verlierern gehörten dagegen Lexmark -Aktien mit einem Minus von elf Prozent. Der Druckerhersteller blieb mit seinen Quartalszahlen hinter den Erwartungen zurück.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,68 Milliarden Aktien den Besitzer. 2227 Werte legten zu, 811 gaben nach und 129 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,86 Milliarden Aktien 1900 im Plus, 727 im Minus und 125 unverändert.


Von

rtr

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