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04.03.2014

23:28 Uhr

Börse New York

Rekord an der Wall Street trotz Krim-Krise

Die globalen Märkte haben sich von den Aussagen Putins beruhigen lassen. In New York schwang sich der S&P auf einen neuen Rekordstand. Doch der neue Optimismus ist wohl eine „Überreaktion“, sagt ein Experte.

Wie der Wall-Street-Handel lief

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New YorkUS-Anleger haben Aussagen des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Krim-Krise mit Erleichterung aufgenommen. Wie schon zuvor an anderen internationalen Märkten zogen am Dienstag auch die Kurse an der Wall Street an. Der S&P 500 kletterte sogar auf ein Rekordhoch.

Dagegen ließen die Investoren als sicher geltende Anlagen wie Gold oder US-Staatsanleihen wieder fallen. Zu Wochenbeginn hatten sie aus Sorge vor einem möglichen Krieg noch darauf gesetzt. „Auf kurze Sicht kommt es am Markt immer zu einer Überreaktion“, sagte Analystin Kim Forrest von Fort Pitt Capital. „Heute gab es geringfügig bessere Nachrichten.

Aber wir wissen nicht, was morgen passieren wird.“ Putin hatte erklärt, dass es derzeit keinen Grund für einen Militäreinsatz auf der ukrainischen Halbinsel Krim gebe. Er behielt sich diesen Schritt andererseits aber als letztes Mittel vor.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann 1,4 Prozent auf 16.395 Punkte, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 16.169 und 16.419 Punkten geschwankt hatte. Der breiter gefasste S&P-500 legte 1,5 Prozent auf 1873 Zähler zu - ein Rekord-Schlussstand.

Zuvor hatte der S&P bei 1876 Punkten ein Allzeit-Hoch markiert. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 1,8 Prozent auf 4352 Stellen und erreichte den höchsten Stand seit 14 Jahren. In Frankfurt ging der Dax mit einem Plus von 2,5 Prozent bei 9589 Zählern aus dem Handel. Rund um den Globus legten die Kurse zu.

Zu den Gewinnern gehörten in den USA die Aktien von Oxygen Biotherapeutics. Sie stiegen um 15 Prozent. Die US-Arzneimittelaufsicht hatte zuvor ihre Anweisung zurückgenommen, wonach Oxygen eine Medikamenten-Studie zunächst nicht weiter führen durfte. Um vier Prozent nach oben ging es mit dem Kurs von J.C. Penney. Die Agentur S&P hatte zuvor ihren Ausblick für die Bonität der Handelskette angehoben.

Dagegen standen die Aktien von RadioShack unter besonderem Druck. Die Papiere verloren über 17 Prozent. Die Elektronik-Handelskette will rund 1100 Filialen schließen, nachdem im Weihnachtsquartal der Umsatz eingebrochen war und sich der Verlust verdreifachte.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

05.03.2014, 15:00 Uhr

Die amerikaner mit Ihren 3 großen Ratingagenturen bekommen einfach nie genug. Ganz gleich wie reich sie noch werden da muss immer mehr. Über Kritik habe ich hier eine interessante Seite gefunden mit zum Teil echt unglaublichen Fakten. http://creditsafe-bonitaetsauskunft.de/alternativen-zu-ratingagenturen/

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